Ausseerland: Zukunft auch mit anderer „Folklore“

Der Wandel ist nicht schlagartig passiert und Außenstehende oder Gäste bemerkten es früher. Das Ausseerland wandelt sich und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Die Tradition wird nicht verdrängt, sondern veredelt, beispielsweise mit der „Trachtenbiennale Ausseerland“. Die „Kommunalen Sommergespräche des Österreichischen Gemeindebundes“ sind zu einer Art „Alpach der Kommunalpolitik“ geworden und der „Medien.Mittelpunkt“ hat kürzlich wieder prominente Journalisten und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem öffentlichen Leben zusammengeführt. Ernst Kammerer vom Tourismusverband Ausseerland registrierte bereits zahlreiche in- und ausländische Medienberichte. Nebenbei entdeckten die Journalisten auch gleich die Schönheit der Region. Mit der Einbeziehung von Jungjournalisten in das Programm ist die Nachhaltigkeit auf viele Jahre gesichert. Die Mischung der Referenten war sorgfältig gewählt, von ORF-General Alexander Wrabetz über Schauspielerin Julia Stemberger, zahlreichen Wirtschaftskapitänen und Künstlern wie Hubert von Goisern. Mit der „Trachtenbiennale Ausseerland“ findet der außergewöhnliche Veranstaltungsreigen seine Fortsetzung. Begonnen wird am Freitag, den 15. Juli, um 19 Uhr mit der „Langen Nacht der Tracht“, einer Modenschau, bei der die Besucher durch die Stadt bummeln, begleitet von echter Volksmusik, und bei einzelnen Stationen Überraschungen erleben. Am Samstag, den 16. Juli steigt im Kongresshaus um 20 Uhr der Volksmusikabend unter dem Motto „verführerisch & echt“. Reinhart Grundner moderiert, Ausseer Bradlmusi, Grundlseer Geigenmusi und Gimpelinsel Saitenmusi spielen auf. Am Sonntag, den 17. Juli ist um 9.30 Uhr Trachtenmesse und um 11 Uhr eine verführerische Matinee im Kammerhofmuseum, ehe nach dem trachtigen Treiben um 19 Uhr beim Veit in Gößl ein Walzerabend die Veranstaltung ausklingen lässt. Beeindruckend ist die umfassende Kompetenz der in der Gruppe „Selektion Ausseerland“ zusammengefassten 31 Betriebe. Sie bieten von trachtiger Bekleidung über Schuhe und Hüte, Schmuck, künstlerische Arbeiten, Beherbergung und Gastronomie bis hin zu den Salzwelten alles an – und alles ist „haftig“ und echt.

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