Der up! – ein VW mit Spaßfaktor

Als VW 1974 für den Käfer den Golf ins Rennen schickte, war dieser nur unmerklich länger, als heute der trendige up!, der wiederum als neuer Käfer gilt. In puncto Platzverhältnisse schlägt der up! den einstigen Golf I jedoch und auch bei der technischen Entwicklung liegt gut sichtbar ein halbes Jahrhundert zwischen den beiden Modellen.

Der VW up! lässt einmal mehr die Frage offen, wieviel Auto der Mensch eigentlich braucht. Der Platz reicht für vier Personen, die Motorisierung, um alle gesetzlichen Limits zu übertreffen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Motor im Bereich von 162 bis 185 km/h. Von null auf 100 km/h kommt man laut Werk in etwas weniger als zehn Sekunden. Fünf Getriebestufen erlauben eine durchaus zügige Fahrweise. Neben dem normalen Schaltgetriebe steht auch das sequenzielle Schaltgetriebe ASG zur Verfügung, das den Gangwechsel zum Vergnügen macht. Rein zum Vergnügen kauft man sich aber eigentlich kaum ein Auto. Gut, dass der kleine VW auch mit hohem Nutzfaktor zu überzeugen weiß. Für seine Abmessungen hat er ausgezeichnete Platzverhältnisse, mit dem Treibstoff geht er umweltbewusst um. Die Verbrauchswerte liegen laut Werk unter fünf Litern Benzin auf 100 Kilometer. Für besondere Einsatzzwecke wäre die Version mit Erdgas (CNG) eine Überlegung wert. Zur Verfügung steht der up! mit zwei oder mit vier Türen. Zweitürig ist er 360 cm lang, viertürig sind es um zwei Zentimeter mehr. Ohne Außenspiegel ist er 164 cm breit, die Höhe liegt bei 150 cm. An Gepäckraum werden 251 bis 951 Liter ausgewiesen. Der up! ist dabei kein schmuckloses Transportmittel. Durch den Einsatz von farbigen Flächen kommt Abwechslung in den Innenraum, der von einem originellen Armaturenbrett dominiert wird. Farbige Leichtmetallräder setzen die Farbspiele außen fort. Den up! gibt es ab 10.090 Euro. In unserer Region sind z. B. die Autohäuser Berger (Großreifling, Lunz/See und Eisenerz), Windischgarsten, Weinacht (Trautenfels), Meißnitzer (Haus) und Erlbacher (Schladming) sowie VW Radstadt Repräsentanten der Marke.

Foto: Werksfoto

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