Doskozil: Die Kaserne Aigen ist gesichert

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil kam zwar mit Verspätung zum Besuch in die Kaserne Aigen, nahm sich aber viel Zeit, Offiziere, Unteroffiziere, Soldaten und Zivilbeschäftigte zu hören und zu fragen.

Ehrlich überrascht zeigte er sich über die Arbeit in der Kaserne und hob sofort eine bereits verfügte Schließung der KFZ-Werkstätte auf. Die Kaserne sei insgesamt ein Vorzeigestandort und habe sicher Bedeutung in der Neukonzeption des Bundesheeres, die bis Jahresende feststehe. Großes Thema ist die Nachfolge der auszumusternden Helikopter Alouette III. Wenn selbst die Schweizer Armee bestätige, dass die Bell Augusta 212 Hubschrauber, die aus Hörsching auch nach Aigen verlegt werden sollen, fürs Alpingelände nicht brauchbar seien, erhoffe man diese Erkenntnis auch vom zuständigen Brigadier. Einsparen könne man auch beim derzeit befohlenen wöchentlichen Hubschrauberwechsel für die Außenstellen Vomp und Klagenfurt. Dort stationierte Alouette III aus Aigen – wie früher – wären kostengünstiger als wöchentliche Heli-Transporte. Zahlreiche ausländische Staffeln schätzen das hochalpine Pilotentraining in Aigen, was international Anerkennung bringe. Wichtigste Aussage des Ministers: „Der Standort Aigen steht nicht in Frage, vielen Dank für Eure Arbeit im Dienst der Heimat!“

Foto: Halasz

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