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Fiat Tipo – eine Runde Sache

Die Vertreter Fiats in der Kompaktklasse haben klangvolle Namen wie beispielsweise Stilo, Bravo, Brava oder eben Tipo. Als Fünftürer rückt der neue Tipo dem „Urmeter“ der Kompaktklasse, dem Golf, sehr nahe, besonders im Platzangebot und beim Preis.

Mit seinen Abmessungen (L 437, B 179, H 150 cm) macht der Fünftürer gute Figur. Ist mehr Raum gefragt, empfiehlt sich die etwas längere Kombiversion. Wahlmöglichkeiten gibt es auch bei den Motoren zwischen Benziner und Diesel. Im Testwagen werkte ein 120 PS starker Multijet-Diesel in Verbindung mit einem Sechsgang- Schaltgetriebe. Die gesamte Antriebseinheit ist guter Durchschnitt, die Ausstattung ist weit oben angesiedelt, preislich aber sehr ansprechend. Schon in der Basisversion gibt es Leichtmetallfelgen, Klimaautomatik und Nebelscheinwerfer mit Cornering-Funktion. Die Preistabelle beginnt bei 11.900 Euro. Richtig Spaß macht der Tipo, wenn man noch etwas drauflegt, zum Beispiel für das Business-Paket mit Rückfahrsensoren, Rückfahrkamera, 7-Zoll-Navigationssystem mit Europakarte und digitalempfangfähigem Radio. Preis: 976 Euro. Fiat hat schon Autos mit mehr Kanten von den Montagebändern gelassen. Der Tipo ist durchgehend schwungvoll gezeichnet und bietet ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Fiat hatte lange Jahre den Ruf, die sportlichsten Autos ganz Europas zu bauen. Mit dem Tipo wird eine Entwicklung fortgesetzt, die Vernunft und Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt. Die Leistungen der angebotenen Motoren umfassen nur den Bereich zwischen 95 und 120 PS. Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeit liegen in Bereichen, die von vernünftigen Autofahrern nie in Anspruch genommen werden. In unserer Region sind u. a. Vogl & Co und dessen Partner Repräsentanten der Marke.

Foto: Werksfoto

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