Bodenuntersuchungen verzögern sich

Die für September angekündigten Bodenbeprobungen am favorisierten Areal für das Leitspital Liezen wurden in den ersten drei Wochen des Monats noch nicht in Angriff genommen. Die LBN haben sich nach den Gründen für die Verzögerung erkundigt.

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Es stehe derzeit noch nicht genau fest, wann die Untersuchungen auf der sogenannten Auswahlfläche „Bahnhof Süd“ in Stainach stattfinden werden, so die Antwort des Gesundheitsfonds Steiermark, dem die Gesamtkoordination des Projekts Leitspital Region Liezen obliegt. Ein Beginn im September wurde anvisiert, so Geschäftsführer Michael Koren, dieser habe sich aufgrund der politischen Ungewissheiten der letzten Wochen allerdings verschoben. Es sei jedoch geplant, sobald als möglich damit zu beginnen.

Pachtvariante finanziell nicht nachteilig

Sollte sich das Areal als tauglich erweisen, soll es bekanntlich nicht gekauft, sondern für 99 Jahre gepachtet werden. Die LBN haben nachgefragt, ob das nicht die erheblich teurere Variante sei. Koren: „Das Grundstück wurde auf Grundlage der Kriterienanalyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research ausgewählt. Ein sehr wesentliches Entscheidungskriterium war die gute Lage. Nachdem eigentümerseitig keine Verkaufsabsicht bestand, wurde die Baurechtsvariante gewählt. Prinzipiell sei angemerkt, dass die Variante eines Baurechts nicht per Saldo als die erheblich teurere Variante der Grundstückssicherung bezeichnet werden kann. Man muss berücksichtigen, dass alleine die Tatsache, dass auf einem Grundstück ein Krankenhaus errichtet werden soll, zu einer Erhöhung der Preisbasis führt und in der Folge Baulandpreise verlangt werden. Insofern ist die gewählte Variante auch in finanzieller Hinsicht eine gute.“