David Aigner2.Platz  Der Traum vom roten Planeten: Werden wir jemals am Mars spazieren können?

David Aigner, 16
Windischgarsten, OÖ
BHAK Liezen, 2BHK

Der Mars, ein eher ungewöhnliches Reiseziel. Wird es dennoch bald Realität sein? Seit Jahren schon steht die Besiedlung des Mars zur Debatte und viele angesehene Wissenschaftler sind sich sicher: Wir werden bald auf dem roten Planeten leben können.

Auch mich interessiert dieses Thema sehr und ich würde gerne miterleben, wie Freunde, Verwandte oder vielleicht sogar ich selbst in einer neuen Heimat in den Nachthimmel blicke. Zurzeit ist das nur ein Traum eines Jugendlichen, der sich vielleicht ein wenig zu viel mit Star Wars beschäftigt hat. Aber ich bin nicht der Einzige – es gibt viele Menschen, die alles daran setzen, die Vorstellung einer Marsexpedition zu verwirklichen. Einer dieser Menschen ist Elon Musk, CEO von Tesla, Gründer von PayPal u. v. m. U. a. führt er seit 2002 auch das Raumfahrtunternehmen SpaceX, mit dem er spätestens bis 2020 eine Reise zu diesem unbekannten Planeten in nur 80 Tagen durchführen will. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Musk ein Crowdfunding-Projekt mit dem Namen „MarsOne-Mission“ gegründet. Er will damit zehn Milliarden Dollar einnehmen, die ihm dann für seine erste Marsexpedition zur Verfügung stehen würden. Außerdem hat er vor, Tankstellen für die Raketen im Erdorbit und am Mars zu errichten, um die Kosten pro Fahrt auf nur noch 100.000 Dollar zu senken.

Der Grund, warum ich hier explizit auf Musk eingehe, ist relativ simpel – er arbeitet von allen Forschern, die den Mars als Ziel haben, am härtesten. Laut Angaben von Familie und Freunden investiert er bis zu 100 Stunden pro Woche, ohne Pause und ohne Urlaub. Seine Mitarbeiter sind immer wieder begeistert von seiner Zielstrebigkeit. Wenn bei Musk mal etwas schiefläuft, rappelt er sich wieder auf und arbeitet doppelt so hart weiter, um doppelt so gut zu werden. Dieser Mann macht einfach alles, um die Welt zu verbessern und dafür gebührt ihm auch sehr viel Respekt.

Ich hoffe, dass es Elon Musk gelingt und dass danach noch viele Expeditionen folgen. Und wer weiß, vielleicht werde ich selber mal ein „Marsmensch“ sein. Meiner Meinung nach ist es wichtig, diesen Schritt zu wagen. Erstens, weil es immer interessant ist, Neues zu entdecken, und zweitens, weil wir unsere Erde entlasten müssen. Überbevölkerung und Umweltverschmutzung tun unserem Heimatplaneten nicht gut und der Mars wäre eine zweite Chance, ein Neuanfang. Ich werde interessiert bleiben und die Geschehnisse auf diesem Gebiet weiter verfolgen. Ich freue mich auf neue Entdeckungen und zukünftige Expeditionen.