Des Jägers fahrbarer Untersatz

Echter Offroader oder SUV? Kleiner Geländewagen oder Pick-up? Günstig oder kostspielig? Wer die Anschaffung eines Jagdfahrzeuges plant, sollte sich über die Anforderungen an das Gefährt Gedanken machen.

Die erste Überlegung vor der Anschaffung eines Autos fürs Revier sollte dem tatsächlichen Einsatzbereich gelten. Ist man hauptsächlich in leichtem Gelände unterwegs und möchte das Fahrzeug auch für längere Fahrten auf asphaltierten Strecken nutzen, ist in den meisten Fällen auch ein normales SUV – vorausgesetzt es handelt sich dabei um einen Allrad – ausreichend. Für wirklich schweres Gelände empfiehlt sich jedoch ein echter Geländewagen. Jeep Wrangler und Co sind dank Untersetzungsgetriebe, mehr Bodenfreiheit, robusterem Unterbau und anderen Vorzügen hier doch deutlich im Vorteil. Ein weiteres Entscheidungskriterium beim Kauf eines Autos für die Jagd ist der Laderaum. Kleine Geländewagen wie der Suzuki Jimny sind die richtige Wahl für Waidmänner, die nur wenig Platz benötigen. Wer viel transportieren muss, beispielsweise Futtermittel oder Material für den Hochsitzbau, ist mit größeren Jagdfahrzeugen wie dem Landrover Defender besser beraten. Dank Ladefläche in dieser Hinsicht ebenfalls äußerst praktisch sind Pick-ups. Mitsubishi L200, Ford Ranger, VW Amarok und andere sind perfekte Offroad-Transportfahrzeuge. Auf der Pritsche lässt sich selbst stattliches Rotwild, für das der Kofferraum so mancher Geländewagen oftmals zu klein ist, problemlos transportieren. Und natürlich ist auch der Preis ausschlaggebend. Gute Jagdfahrzeuge gibt es in jeder Preisklasse – vom Dacia Duster, der in der Basisversion rund 12.000 Euro kostet, über den Subaru Forester, den es ab ca. 30.000 Euro gibt, bis hin zur G-Klasse von Mercedes, ein hervorragender Offroader, für den man aber bei Preisen jenseits der 100.000-Euro- Grenze tief in die Tasche greifen muss. 

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