Die Parlamentschancen der regionalen Politiker

Am 15. Oktober finden die nächsten Nationalratswahlen statt. Ein kurzer Überblick über die Chancen der regionalen Kandidaten bei dieser vorgezogenen Neuwahl.

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Bei Redaktionsschluss war es noch nicht möglich, exakt die Chancen der zehn antretenden Parteien für die Wahl in unserem Erscheinungsgebiet auszuloten. Fest steht, dass die Liezenerin Elisabeth Hakel nicht mehr antreten wird. Die SPÖ-Mandatarin hat in ihrer Amtszeit u. a. vielen Schulklassen die Möglichkeit geboten, im Rahmen der Wienwochen das Parlament zu besuchen. Spitzenkandidat für die SPÖ im Bezirk ist Mario Lindner, der Erfahrung auf Wiener Boden mitbringt, war er doch jahrelang hauptberuflich in der ÖGB-Zentrale tätig.

Bei der ÖVP führt die frühere Pürgg-Trautenfelser Bürgermeisterin Barbara Krenn die Landesliste an. Der 48-Jährigen ist es mit eisernem Willen gelungen, der Lehrlingsbetreuung und Förderung in der Wirtschaftskammer neue Impulse zu verleihen. An den Rollstuhl gefesselt, wird sie eine wichtige Stimme im Parlament sein. Durchaus Chancen ins Parlament einzuziehen hat auch Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger, der als ÖVP-Obmann im Bezirk Leoben und in der eigenen Gemeinde erfolgreich ist. Derzeit noch ungeklärt ist die Zukunft der Bad Ausseerin Ulla Weigerstorfer, einst von Frank Stronach ins Parlament geholt. Sie hat diese Woche laut ORF beim Beschluss zur Auflösung der Partei mitunterzeichnet.