Ford Ka: Elegant und variabel

Einstiegsmodelle haben manchmal den Ruf, „Billigberger“ zu sein, bei denen man halt ein Auge zudrücken muss. Nicht so beim Ford Ka, der ganz unten auf der Einstiegstreppe steht und trotzdem erfreulich komplett und sauber wirkt.

Das gilt für den Innenraum und auch für die Karosserie, die stark dem Erscheinungsbild des Fiestas angeglichen wurden. Der Ka+ wurde dem neuen Erscheinungsbild der kleineren Ford-Modelle mit viel Gefühl für saubere Linien angepasst. Gegenüber den allerersten Ka-Modellen ist auch das Platzangebot merklich gewachsen. Fünf Türen machen den Zugang zu einem sauber aufgeräumten Innenraum möglich. Der Kofferraum nimmt in der Grundstellung 270 Liter auf. Ganz ausgenützt gehen 849 Liter hinein und wenn man sich mit einem Reserve-Notrad begnügt, können es sogar 960 Liter sein.

Wie ein Großer kann der Ka mit einer asymmetrisch geteilten Rücklehne aufwarten, was die Staumöglichkeiten wesentlich erweitert und variabler macht. Variabel kann auch der Fahrersitz eingestellt werden, vier Positionen merkt sich das System. Auch die Klimaanlage muss nicht bei jeder Ausfahrt neu eingestellt werden. Das könnte man sogar als eine Spur von Luxus sehen, ohne die Brieftaschen der Käufer zu viel zu strapazieren. Zum kleinen Ford passt am besten ein Benzinmotor, der einfach vornehmer wirkt. Der Benziner im Testwagen produzierte 85 PS.

Damit reißt man keine Bäume aus, aber man bewegt sich auf einem Niveau, das den Komfort nicht zu kurz kommen lässt. Bei seinem Erstauftritt wurde der Ka als sogenanntes Damenfahrzeug bezeichnet. Diese Zuordnung hat längst keine Berechtigung mehr, denn auch Männer wissen seine Wendigkeit und Ausstrahlung zu schätzen. Wenig Probleme mit knappen Parkplätzen hat der 3,29 Meter lange und 1,97 Meter breite Ka+. Mit der Einparkhilfe wird der Ka schlicht zum Platzmeister in jedem Parkhaus. In unserem Erscheinungsgebiet sind u. a. die Autohäuser Tschernitz (Schladming), Punkenhofer (Bad Mitterndorf) und Mayer (Liezen) Repräsentanten der Marke.

Foto: Werksfoto