„Gesundes“ Heizen

Die Auswirkungen der Raumtemperatur und des Heizens auf unsere Gesundheit werden häufig unterschätzt.

Die Basis: Eine gesunde Raumtemperatur
Die meiste Zeit unseres Lebens halten wir uns in geschlossenen Räumen auf. Ein gesundes Wohnklima ist daher wichtig. Dieses wird maßgeblich von der Temperatur beeinflusst. Experten raten, die Schlafräume bei rund 16 bis 18 Grad Celsius zu halten, Wohnräume und die Küche bei etwa 22 Grad. Im Bad sollten es 24 bis 26 Grad sein. Weichen die tatsächlichen Raumtemperaturen stark von diesen Empfehlungen ab, so kann es auf lange Sicht zu einer Beeinträchtigung Ihrer Gesundheit kommen.

Auswirkungen überhitzter Wohnräume auf unsere Gesundheit
Erhöhte Temperaturen führen zu trockener Raumluft, die die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum sowie die Haut und die Bindehaut unserer Augen austrocknet. Diese werden in der Folge leichter angreifbar für Infektionen und chemische Schadstoffe, die Reizerscheinungen verursachen können. Zusätzlich hat der Körper bei zu hohen Raumtemperaturen speziell im Winter eine noch größere Temperaturdifferenz zu ertragen, wenn man nach draußen geht, was zu Kreislaufproblemen führen kann.

Auch Holzrauch ist nicht unbedenklich!
Rauch besteht zu 90 Prozent aus Feinstaub, der durch die Nase den Rachen passieren und in die Lunge gelangen kann. Langfristig kann es so zu chronischen Lungenerkrankungen und einer Beeinträchtigung des Immunsystems kommen. In schwerwiegenden Fällen besteht erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Bei gängigen Öfen und gewissenhafter Bedienung ist das Gesundheitsrisiko aber minimal.

Gesundes Raumklima während des ganzen Jahres
Regelmäßiges Stoßlüften über vier bis sechs Minuten ermöglicht einen optimalen Luftaustausch, der auch Schimmelbildung verhindert. Moderne Heiz- und Belüftungssysteme können unterstützend wirken. Sollten Sie Heizkörper besitzen, trägt eine regelmäßige Entlüftung ebenfalls zu einem gesunden Raumklima bei.

Foto: panthermedia.net/AndreyPopov


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