Hannah Stressler1.Platz  Öko-Hipster: Die heutige Generation auf dem Weg in eine achtsamere Zukunft

Hannah Stressler, 17
Edlbach, OÖ
BAfEP Liezen, 3a Klasse

#livegreen, #healthy, #vegan

Diese Hashtags sind auf unseren Social-Media-Plattformen keine Seltenheit. Umweltschutz sehen mittlerweile viele als „cool“ an und dieses Umdenken spiegelt sich im Internet wider. Auf vielen Profilen tummeln sich Bilder von Gerichten aus zahlreichen hippen und v. a. nachhaltigen Lokalen oder von frisch gekochtem und gesundem Essen. Posts von Sport oder Recyclingprojekten werden immer häufiger auf unseren Startseiten angezeigt. Ebenfalls ist diese Mentalität in der Mode klar ersichtlich, wenn man Jugendliche in Waldviertlern und mit Jutebeuteln sieht. Viele stellen ihre Ernährung auf vegetarisch oder vegan um oder verringern ihren Fleischbedarf. Dadurch reduzieren wir den Methanausstoß, zu dem die vielen Rinderherden stark beitragen. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass unsere Jugend zunehmend nachhaltig und grün lebt.

Genmanipulierte Produkte im Plastiksackerl

Vor einigen Jahrzehnten wurde die Wirtschaft stark von Innovationen wie der Produktion von Plastik oder dem Wissen über die Genmanipulation angekurbelt. Dass diese Erfindungen nicht gerade förderlich für unser Ökosystem sind, bedachte man in der Euphorie zu Beginn nicht. Noch heute haben wir mit genmanipulierten Produkten wie Mais, Weizen oder auch mit Tieren, die mit Antibiotika gefüttert werden, zu kämpfen, wodurch natürlich auch wir mit unserer Nahrung alle schlechten Inhaltsstoffe zu uns nehmen. In den Weltmeeren schwimmen mit Sicherheit mehr Plastikverpackungen als Fische. Lebensmittel und Hygieneartikel – worin verpacken wir sie? Genau, in einer oft doppelten Plastikschicht, welche meist sofort in den Müll wandert. Dagegen müssen wir handeln, um die Fehler von damals und heute zu begleichen und unsere Mutter Erde aufatmen zu lassen!

Ein Leben wie aus einem Science-Fiction-Film

Unser Alltag wird stark von Technik beeinflusst. Man kann wohl von einer Zeitwende sprechen, die wir durchleben, da ein radikaler Gewinn an technischem Know-how unsere Generation prägt. Mittlerweile gibt es auf der Erde kaum noch Plätze, an denen man keine Internetverbindung hat und nicht mit Menschen auf dem ganzen Globus kommunizieren kann. Dieses Kommunikationsnetz ist wahrlich nicht immer von Vorteil, wenn wir an Cyber-mobbing und dergleichen denken, jedoch wird dieses Netz, wenn auch noch ausbaufähig, auch positiv zum Informations- und Wissensaustausch genutzt. Neue, innovative technische Errungenschaften, welche wir täglich erwerben, sind unglaublich und vieles ähnelt bereits Science-Fiction-Filmen. Wir können positiv gestimmt in die Zukunft blicken und gespannt sein, was sich schlaue Köpfe noch zum Thema erneuerbare Energie und nachhaltigere Rohstoffe einfallen lassen.

Gemeinsam als Öko-Hipster die Welt retten

Es kommt auf das Handeln eines jeden Einzelnen an, um unsere Erde zu schützen. Packen wir doch beim Einkaufen unsere saisonalen und regionalen Produkte in unseren praktischen Einkaufskorb. Entscheiden wir uns gegen Plastiksackerl, Folien zwischen dem frisch aufgeschnittenen Käse oder vielleicht sogar gegen Shampoo- und Duschgelflaschen und greifen auf nachhaltige Produkte wie Seife zurück. Versuchen wir, Autoabgase zu reduzieren, indem wir auch zu Fuß oder mit öffentlich Verkehrsmitteln unterwegs sind. Legen wir fleischlose Tage in der Woche ein, um den Methanausstoß zu verringern. Generell sollten wir viel mehr frisch kochen, denn ohne Genmanipulation oder künstliche Geschmacksverstärker tun wir nicht nur der Erde, sondern auch unserem Körper etwas Gutes. Versuchen wir also, als Öko-Hipster zu handeln, um uns, aber auch den nächsten Generationen, noch ein schönes Leben auf unserer Mutter Erde zu ermöglichen!