Haus richtet die „Blumen-Euro“ aus

Anfang der 60er-Jahre war Haus im Ennstal der erste steirische Austragungsort der Österreichischen Skimeisterschaften. Weltcuprennen und die WM 1982 folgten. Inzwischen freuen sich Wintersportler aller Nationen über die Pisten. Nicht minder erfolgreich ist Haus auch beim Blumenschmuck und als Sommerfrische-Ort.


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Jetzt richten sich die Augen Europas auf die Gemeinde, treffen sich doch dort die Spitzenfunktionäre des internationalen Blumenschmuckwettbewerbs, der Entente Florale Europe. Bürgermeister Gerhard Schütter und sein Gemeinderat erwarten Delegationen aus Tschechien, Ungarn, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien und Irland. Aus Österreich gehen das steirische Pusterwald und das niederösterreichische Leobersdorf in den Wettbewerb.

Die Entente-Jury war in insgesamt 14 Gemeinden auf Inspektion. In Haus werden am 28. September in einem Festakt die Preisträger gekürt. Die beiden österreichischen Orte haben sich bestens vorbereitet, wobei Pusterwald mit nur 450 Einwohnern Erstaunliches geleistet hat. Gemeinderat Michael Kogler und Verena Eiwegger motivierten die Bevölkerung zum Mitmachen, hatte der Ort doch schon im Jahr 2016 mit einer Goldmedaille punkten können. In Leobersdorf mit mehr als 5.000 Einwohnern wurden vom Kindergarten aufwärts ebenfalls alle Generationen eingebunden. Ein Blumenschmuckwettbewerb, der 1975 zwischen England und Frankreich ausgetragen wurde, war der Anfang. Daraus geworden ist einer der prestigeträchtigsten Wettkämpfe in Europa, bei dem in erster Linie Frauen Hand anlegen und für Siegestrophäen sorgen.