HBLFA Raumberg- Gumpenstein, 2LW Strom auf Rädern

Die effektive und nachhaltige Nutzung unserer Energie nimmt einen immer höheren Stellenwert im Gedankengut vieler Menschen ein. Aus diesem Grund produzieren VW, Renault, BMW u. v. a. Elektroautos, jedoch werden sie nicht wirklich angenommen. Warum dem so ist, haben wir, die Schüler der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, herauszufinden versucht.

Gerade am Beginn von Innovationen ist es immer schwierig, diese an die Frau und an den Mann zu bringen. Es werden positive und negative Aspekte abgewogen und schlussendlich wird eine Entscheidung getroffen. Diese ist bei den Elektroautos nicht gerade einfach und fällt meistens auch negativ aus. Die leisen Gefährte werfen bei vielen Konsumenten noch Fragen auf. So wird immer wieder die Nachhaltigkeit der Elektroautos angezweifelt, denn wie jeder weiß, Strom fällt nicht vom Himmel, außer man setzt Photovoltaik oder andere nachhaltige Stromerzeugungssysteme ein.

Doch derzeit ist negativ behafteter Strom noch weiter verbreitet. Und wenn dieser in die futuristischen Autos fließt – sind die dann noch nachhaltig? Und kann ich mit diesem Autotyp auch wirklich einen Urlaub bestreiten, oder muss man dann ohnedies wieder den ökologischen Fußabdruck vergrößern und auf ein anderes Auto ausweichen? Ein weiteres Problem stellt der hohe Anschaffungspreis dar. Er ist oft der Grund, warum sich die Menschen gegen die Elektroautos entscheiden.

Auf all diese Fragen war es schwierig, Antworten zu finden, weshalb wir Fachinformati-onen von unserem Direktor-Stellvertreter, Dl Othmar Breitenbaumer, einem begeister-tem Teslafahrer, einholten. Auf die Frage, warum er ausgerechnet ein E-Auto fährt, ant-wortet Herr Breitenbaumer, dass es um einiges ökologischer sei, aufgrund der Eigen-stromerzeugung Österreichs, wo im Gegensatz zu anderen Ländern keine Erdölreserven vorlägen. Über Fahrkomfort und das Preisleistungsverhältnis könne man sich ebenfalls nicht beschweren, so Breitenbaumer.

Finanzielle Vorteile liegen beispielsweise bei den Motorsteuern, von denen Elektroautos komplett befreit sind. Auch das Tanken an öffentlichen Ladestationen ist nach wie vor gratis. Jedoch ist der hohe Anschaffungspreis zu bedenken. Unseres Erachtens liegt hier auch der größte Nachteil: Nur wenige sind dazu bereit, vor allem am Beginn neuer Erfindungen, so viel Geld in die Hand zu nehmen. Wir bekamen bei unseren Recherchen oft die Aussage zu hören: „Ich warte noch, bis die Elektroautos billiger werden!“ Genau diese Aussage führt aber zum Gegenteil, denn nur durch höhere Verkaufszahlen kann der Preis sinken.

von Sarah Schreiber, Valentina Kandlhofer, Matthias Fellner, Andreas Pacher, Florentina Kiegerl


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