Liezen: Ärztezentrum nun Primärversorgungszentrum

Am Liezener Rathausplatz ging Anfang Oktober das zweite von vier geplanten Primärversorgungszentren im Ennstal in Betrieb. Steiermarkweit ist es das zwölfte.

Das neue Gesundheitszentrum in der Bezirkshauptstadt ist eine Weiterentwicklung des früheren Ärztezentrums. Die Praxen der drei praktischen Ärzte Dr. Manfred Altenaichinger, Dr. Franz Kotzent und Dr. Gerhard Kummer wurden um einen gemeinsamen An- und Abmelde- sowie einen Warte- und Infusionsbereich mit Labor ergänzt. Außerdem wurde das medizinische Angebot erweitert, z. B. um Diätberatung und Physiotherapie. Attraktivere Ordinationszeiten sowie die Optimierung der Abläufe und die damit verbundenen kürzeren Wartezeiten bringen wesentliche Verbesserungen.

Soziallandesrätin Doris Kampus, Dr. Manfred Altenaichinger, Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner, Dr. Franz Kotzenz und Dr. Gerhard Kummer (v. l.) nahmen den Bandschnitt zur Eröffnung des neuen Primärversorgungszentrums vor. (Foto: Stadtgemeinde)

Nicht alleinige medizinische Versorger
Grundsätzlich positiv sieht das neue Zentrum zwar auch Dr. Josef Rampler, der aber darauf hinwies, dass „die Versorgung der Bevölkerung von Liezen und Umgebung nicht alleine durch Dr. Altenaichinger, Dr. Kotzent und Dr. Kummer bewerkstelligt wird, sondern ein guter Teil, zumindest ein Drittel der Menschen, durch Dr. Christina Hämmerle und mich medizinisch versorgt wird.“ Er und seine Kollegin würden „vergleichbare Leistungen ohne jegliche staatliche Förderung“ anbieten. „Unsere Patienten sind durch die intensive Bewerbung des Zentrums sehr verunsichert, weshalb wir diesen Schritt der Information gehen.“ Dr. Rampler feierte genau am 2. Oktober, dem Eröffnungstag des Primärversorgungszentrums, 25-jährige Ordinationstätigkeit, Dr. Hämmerle arbeitet seit sieben Jahren für die Liezener Bevölkerung.


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