Pollen im Anflug

Das Frühjahr kündigt sich an und somit werden auch die Pollen wieder aktiv. Rund 1,6 Millionen Menschen sind Informationen des Österreichischen Pollenwarndienstes zufolge hierzulande stark von ihnen beeinträchtigt.

Welche Pollen sind wann aktiv?

Die Pollensaison reicht üblicherweise von Ende Februar bis Anfang Oktober, beginnend mit Hasel und Erle, gefolgt ab Ende März von Esche und v. a. Birke, die im Mai durch Gräser und Roggen abgelöst werden. Von Juni bis Oktober halten sich Pilzsporen hartnäckig, die von August bis September durch Beifuß und den Wilden Hanf begleitet werden.

Typische Symptome von Allergikern

Neben tränenden, geröteten Augen und laufender Nase sind es vor allem die Husten- und Niesattacken, die Betroffenen das Leben schwer machen. Begleitend können Hautausschläge, Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten, in besonders schweren Fällen führt die Allergie sogar bis zur Atemnot und über lange Zeit zu allergischem Asthma.

Therapiemöglichkeiten

Besonders wichtig ist es, herauszufinden, auf welche Substanzen man allergisch reagiert. Der Besuch beim Facharzt oder in einem Allergiezentrum ist ratsam. Bei der Erstuntersuchung wird meist der Pricktest, bei dem am Unterarm auf allergische Substanzen getestet wird, durchgeführt. In der Folge wird festgestellt, ob das Allergen vermieden werden kann, wie beispielsweise bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, oder nicht, wie etwa bei einer Pollenallergie.

Langfristige Abhilfe bietet die sogenannte spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Der Körper wird mit dem Allergen in steigender Dosis in Form von Tabletten, Tropfen oder Spritzen konfrontiert. Im Lauf der Behandlung, die mindestens drei Jahre lang dauert – hier ist also Ausdauer gefragt –, gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen und stuft es mit der Zeit als ungefährlich ein. Wir wünschen Ihnen, dass Sie möglichst beschwerdefrei durch die Pollensaison kommen!

Foto: panthermedia.net/Bernd_Leitner_Fotodesign


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