Regionale und saisonale Lebensmittel: Ein Win-win-win-Trend

Immer mehr Menschen achten beim Kauf von Lebensmitteln auf Regionalität und Saisonalität. Der Trend bringt Vorteile für Verbraucher, Erzeuger und unsere Umwelt.

Konsumenten profitieren beispielsweise vom höheren Nährstoffgehalt von heimischem Obst und Gemüse im Vergleich zu Importware. Letztere wird oft unreif geerntet, weil sie so den Transport besser übersteht, weist aus diesem Grund aber auch einen deutlich niedrigeren Gehalt an Vitaminen und Co auf. Wer regional und saisonal kauft , schont auch den Geldbeutel, weil lange Transportwege viel Geld kosten und Obst und Gemüse außerhalb der entsprechenden Saison teurer sind.

Ein weiterer guter Grund: der Reiz des Raren – man freut sich auf den ersten Bärlauch im Frühling oder den Beginn der Wildsaison im Herbst. Von der gestiegenen Nachfrage nach regionalen und saisonalen Lebensmitteln ziehen natürlich auch die Produzenten ihren Nutzen, wie eine österreichweite Studie des Marktforschungsinstituts KeyQUEST zum Thema Direktvermarktung zeigt. 27 Prozent aller Landwirte sind als Direktvermarkter aktiv, rund die Hälfte gab an, dass die Direktvermarktung für sie „große Bedeutung“ habe. Durchschnittlich 34 Prozent – sechs Jahre zuvor waren es noch 22 Prozent – ihres Einkommens erzielen sie aus der Direktvermarktung.

Auch Supermärkte haben den Trend erkannt und setzen verstärkt auf regionale und saisonale Produkte im Sortiment. Nicht zuletzt ist der Trend zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln auch für unsere Umwelt von Vorteil. Durch kurze Transportwege und den Anbau im Freien – jener im beheizten Glashaus oder Folientunnel erfordert hohen Energieeinsatz – wird jede Menge CO2 eingespart.

Eine Liste aller Bauernmärkte und Ab-Hof-Verkäufer finden Sie hier.

Foto: panthermedia.net/shock


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