Steiermärkische Sparkasse mit gutem Geschäftsjahr 2017

Konzernsprecherin Birgit Pucher und Regionaldirektor Heinz Walcher zeigten sich beim Pressegespräch mit der Vorjahresbilanz ihres Unternehmens äußerst zufrieden.

Das Gesamtergebnis, so Pucher, sei sehr gut. Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf 167 Millionen Euro. Den Rekordgewinn von 2016 mit 172 Millionen habe man aber leider nicht wiederholen oder gar überbieten können – Schuld daran sei u. a. die Insolvenz des Agrokor- Konzerns, die das Ergebnis in Kroatien negativ beeinflusst habe, erklärte die Leiterin der Konzernkommunikation. Für die Region Nordsteiermark hielt Walcher fest: „Das Geschäft läuft in Summe sehr gut, wir sind zufrieden!“ Insgesamt wurden im letzten Geschäftsjahr Neukredite in Höhe von 80 Millionen Euro vergeben, das gesamte Kreditvolumen beläuft sich auf 560 Millionen.

Bei den Spareinlagen sei ein starker Zuwachs – von 790 auf 800 Millionen Euro – zu vermelden, berichtet der Regionalleiter. „Sparkassen und Raiffeisenbanken sind die Nahversorger in der Region“, so Walcher. Der Steiermärkischen Sparkasse sei es wichtig, vor Ort zu bleiben, man verfolge kein Filialschließungskonzept. Ganz im Gegenteil, in viele Standorte werde investiert. Erst kürzlich wurde der Umbau der Bad Ausseer Filiale abgeschlossen, jene in Liezen soll 2019 modernisiert werden. Neben dem Service und der Beratung vor Ort dürfe man aber auch die Digitalisierung nicht verschlafen, so Walcher. Mit „George“, dem Onlinebanking der Steiermärkischen Sparkasse, sei man in dieser Hinsicht aber gut aufgestellt.

Foto: Karl