Streuobst und Most aus der Steirischen Eisenwurzen

Vor über 100 Jahren gab es im Bezirk Liezen den ersten Plantagenobstbau der Monarchie. Der Streuobst- Sortengarten in der Eisenwurzen kann also auf eine lange Tradition zurückblicken. Aus den alten Apfelsorten stellt ein innovativer Landwirt aus St. Gallen feinsten Most her.


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Zwischen 2009 und 2012 wurde im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ein Streuobst- Förderprojekt ins Leben gerufen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kooperationen mit den lokalen Bauern und den Grundbesitzern von Streuwiesen aufzubauen und einer wichtigen Ressource der Region zu neuer Stärke zu verhelfen. Insbesondere der Erhalt von alten und seltenen Apfel- und Birnensorten liegt im Fokus der Bemühungen, aber ebenso auch deren Verarbeitung. „Kulturlandschaft erhalten durch Essen und Trinken“, so lautet unser Leitspruch, erklärt Christian Weissensteiner, seines Zeichens zertifizierter Baumwart, ausgebildeter Mostsommelier und Betreiber der Mostkellerei Veitlbauer in St. Gallen, der seinen Most und andere Produkte auch über einen eigenen Hofladen vertreibt.

Neben dem Erhalt der alten Apfelsorten sei es ihm wichtig, dass die Wertigkeit für Äpfel und die aus ihnen gewonnenen Produkte wieder steige, betont Weissensteiner. Man sei deshalb bestrebt, dass die Landwirte ihre Bäume wieder aktivieren und die Äpfel verarbeiten. Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist auch Veranstalter zahlreicher Workshops, bei denen die Mostkellerei Veitlbauer ihre Bäume, Flächen und ihr Wissen rund um das Thema Streuobstwiesen bereitwillig zur Verfügung stellt.

Foto: Christian Weissensteiner