Wärmende Lebensmittel

Draußen wird es kälter, der Winter zieht ins Land. Umso wichtiger ist es, dass wir uns „von innen“ wärmen. Hierfür gibt es einige wunderbare Lebensmittel!

Bestimmte Gewürze schaffen gegen Kälte ebenso Abhilfe wie die traditionellen Wintergemüsesorten, zum Beispiel Petersilienwurzel, Kren, Kohlsprossen, Kürbis oder Süßkartoffel. Beim Fleisch gilt es, der Saison entsprechend auf Hirsch, Reh, Fasan, Wildschwein, Hase oder auch Rebhuhn zu setzen. Zusätzlich gelten Schaf und Ziege als von innen wärmend. Nüsse wie Walnüsse, Erdnüsse oder Pistazien sind ebenso empfehlenswert wie die traditionellen Winterobstsorten Zwetschke und Granatapfel. Der beliebte Granatapfel enthält viel Vitamin C und Polyphenole mit krebsvorbeugender Wirkung.

Seine Ellagsäure schützt unsere Muskelzellen zudem vor dem Altern. Somit können Sie ohne schlechtes Gewissen beim Verzehr eines Granatapfels etwas Gutes für Körper und Seele tun! Klassisch wärmende und zugleich gesunde Lebensmittel sind natürlich Getränke wie Fenchel-, Anis-, Kümmeloder Ingwer-Zitronen-Tee.

Weitere traditionelle Vertreter von innen wärmenden Lebensmittel sind:

Chili, der mit seiner Schärfe durch den Wirkstoff Capsaicin dem Körper ordentlich einheizt; Ingwer, der zusätzlich zur wärmenden Wirkung auch das Immunsystem stimuliert und so hilft, Keime und Entzündungen zu bekämpfen; Kardamom, ein winterliches Gewürz, das ebenso wie Gewürznelken verdauungsfördernde Wirkung hat.

Ebenfalls von innen wärmend: Knoblauch, der schon seit ewigen Zeiten als das immunstärkende Mittel schlechthin gilt; Pfeffer, das neben Knoblauch am häufigsten verwendete wärmende Gewürz; Kreuzkümmel, der als wichtiger Bestandteil von Currymischungen innerlich stark wärmend wirkt; Hirse, die nicht nur ein „Superfood“ ist, sondern auch wärmende Qualitäten hat; Zimt, der als typisches Advents- und Weihnachtsgewürz gilt, die Durchblutung fördert und gleichzeitig den Blutzuckerspiegel reguliert, was gerade in der Weihnachtszeit nicht zu verachten ist.

Foto: panthermedia.net/oksixx