Wohnbaufinanzierung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Der Erwerb oder Bau von Wohneigentum ist meist kaum ohne Kreditaufnahme möglich. Die verschiedenen Finanzierungsformen haben Vor- und Nachteile.


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In Niedrigzinsphasen – in einer solchen befinden wir uns derzeit – sind Hypothekendarlehen besonders gefragt. Dabei dient die erworbene oder errichtete Immobilie als Sicherheit. Hypothekendarlehen können mit variablem oder fixem Zinssatz abgeschlossen werden. Kredite mit Fixzins werden von Banken aber in der Regel höher verzinst als solche mit variablen Zinsen. Nach wie vor äußerst beliebt sind Bauspardarlehen, die meist ebenfalls hypothekarisch besichert werden. Ihre Zinsuntergrenze liegt bei drei Prozent – ein hoher Zinssatz im Vergleich zu jenem, den Hypothekendarlehen gegenwärtig bieten.

Der große Vorteil von Bauspardarlehen ist die Zinsobergrenze von sechs Prozent. Viele Hypothekendarlehen haben eine Laufzeit von 30 Jahren, die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen in dieser Zeit steigen, ist sehr hoch. Lange Zeit waren in Österreich auch Fremdwährungskredite eine gängige Form der Wohnbaufinanzierung, seit 2010 – ein Resultat der Finanzkrise 2008 – dürfen österreichische Banken diese risikoreichen Kredite aber nicht mehr vergeben.