Yvonne Heinrich Krebsheilung – nur für Reiche?

Yvonne Heinrich, 16
Grazerstraße 426/3, 8950 Stainach
BHAK Liezen, 2 BHK

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es noch kein Heilmittel gegen Krebs. Aber nicht nur die Medizin, auch das Thema Geld spielt dabei eine große Rolle.


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Es hat sich sicher schon jeder einmal die Frage gestellt, ob man bestimmte Krankheiten jemals heilen kann – besonders die, die davon betroffen sind oder waren. Doch wie sieht es in der Zukunft aus? Es ist zu erwähnen, dass bis heute ein riesengroßer Schritt in der Medizin gemacht worden ist und sie entwickelt sich auch immer weiter. Es gibt mittlerweile schon viele Arten, Krebs zu behandeln, doch heilbar ist Krebs noch nicht. Wird irgendwann – in nicht zu ferner Zukunft – der Zeitpunkt kommen, an dem Krebs oder HIV wirklich heilbar sind?

Laut Statistik Austria erkranken jedes Jahr 40.000 Menschen in Österreich an Krebs – die Hälfte davon stirbt daran. Die Forscher der University of British Columbia gaben bekannt, dass sie ein Heilmittel gegen alle Arten von Krebs gefunden haben, aber dass sie noch in der Versuchsphase sind. Wenn es dann wirklich ein Heilmittel gibt, heißt das aber noch lange nicht, dass damit alles gut ist. Denn die Diagnose Krebs bringt viele verschiedene Tücken mit sich. Ein großer Schock ist einmal die Nachricht, dass man vielleicht nicht überlebt. Ebenso schockierend ist es aber auch, wenn man erfährt, dass man durch die Krankheit auf einen Teil seines Gehaltes verzichten muss, weil man nicht mehr arbeiten kann. Nach einer gewissen Zeit wird das Geld immer knapper. Für einen alleinlebenden Menschen ist das vielleicht nicht so schwer, doch was ist, wenn es sich um eine alleinerziehende Mutter handelt, die ihre Kinder ernähren und einen Haushalt führen muss?

In Zukunft könnte das zu einem großen Thema in der Gesellschaft werden, zum Beispiel in Amerika, wo es keine Krankenversicherung für alle gibt. Dort müssen die Behandlungen mit dem Privateinkommen bezahlt werden und Krebsbehandlungen kosten mehrere tausend Euro. Wie soll sich das ein Normalverdiener leisten? Entweder man hat danach Schulden oder eine geringe Überlebenschance. Und wie geht es in Entwicklungsländern wie Afrika mit dem Thema Krebsbehandlungen weiter? Heutzutage fehlt noch immer die medizinische Infrastruktur, aber das könnte sich in der Zukunft ändern. Immer mehr Organisationen kümmern sich um die medizinischen Fortschritte in den Entwicklungsländern. Wenn sich noch mehr dafür einsetzen, könnte sich diese Situation stark verändern.

Laut einer WHO-Studie sollen bis 2030 mehr als 20 Millionen Menschen neu an Krebs erkranken. Nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken, wird höher, auch die Todesfälle durch Krebserkrankungen werden steigen. Wir müssen also nicht nur rechtzeitig ein Heilmittel finden, sondern auch betroffene Menschen unterstützen – sonst werden wir diese Krankheit nicht stoppen können und sie wird immer mehr Opfer in den Tod reißen.