Zwischenbilanz bei E-Auto-Testaktion „6 Tage um 60 Euro“

Zahlreiche SteirerInnen machten bislang von der E-Auto-Testaktion „6 Tage um 60 Euro“ Gebrauch und fuhren dabei bereits zweieinhalb Mal um die Welt. Damit leisteten sie auch einen beachtlichen Beitrag zu Luftreinhaltung.

Auf Initiative von Umweltlandesrat Anton Lang und in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Steiermark besteht seit Oktober des Vorjahres die Möglichkeit, landesweit ein E-Auto zum Sonderpreis von 60 Euro eine Woche lang zu testen. Insgesamt stellen dafür landesweit 33 Autohäuser 56 Elektroautos zur Verfügung. Die Aktion läuft noch bis Ende März. „Bisher sind rund 100.000 (!) Kilometer mit den E-Testautos gefahren worden.

Die Energie Steiermark unterstützt die E-Auto-Testaktion „6 Tage für 60 Euro“ mit Mobilitätskarten, mit denen an zahlreichen Tankstellen kostenlos Strom geladen werden kann. Im Bild (v. l.): Klaus Edelsbrunner (WK), Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark), Christian Purrer (Vorstandssprecher Energie Steiermark) und Umweltlandesrat Anton Lang.

Das bedeutet zweieinhalb Mal um die Welt“, informiert Lang. Den Umweltlandesrat freut dabei eines besonders: „Damit konnten Emissionseinsparungen in der Höhe von rund 20 Tonnen CO2 erreicht werden. Das ist einerseits ein beachtlicher Beitrag zur Luftreinhaltung, andererseits sollen so viele Landsleute dazu motiviert werden, in Zukunft ständig elektrisch unterwegs zu sein.

Die öffentliche Hand fördert ja den Ankauf von E-Autos mit insgesamt 5.000 Euro.“ Leider schlägt der Elektromobilität immer noch unbegründete Skepsis entgegen. „Diese Vorurteile kann man nun abbauen, indem man diese innovative Technologie einfach mal selbst ausprobiert“, so Lang. Der Landesrat verweist auch auf die tolle Unterstützung der Aktion durch die Energie Steiermark, die Mobilitätskarten für jedes gemeldete E-Auto zur Verfügung stellt, mit denen die Fahrzeuge an allen E-Tankstellen der Energie Steiermark sowie an den elf BEÖ- und zahlreichen ausländischen Partnertankstellen gratis aufgeladen werden können.

Foto: Land/Strasser