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Gröbming hat bald über 3000 Einwohner

Das Entwicklungskonzept für Gröbming hat bei der Begutachtung immerhin 36 Personen interessiert. Wer das von Dipl.-Ing. Elisabeth Kraml entwickelte Konzept studierte, erfuhr, was alles bis zum Jahr 2030 geplant ist. Der derzeitige Bevölkerungszuwachs von 21,91 Prozent wird weitum bewundert, 2020 wird Gröbming bereits die 3000-Einwohner-Grenze überschritten und 2030 voraussichtlich stolze 3.375 Einwohner haben. Eine (noch) funktionierende Versorgung und gute Mischung an Wohn- und Lebensqualität, Landwirtschaft, Frei- und Grünflächen zählen zu den Pluspunkten der Gemeinde. Mehr Einwohner setzt auch ein Mehr an Kindergärten, Schulräumen, nahen Arbeitsplätzen und Seniorenbetreuung voraus. Da ist offen, warum der einst von Hanni Gruber eingerichtete Zweig der Altenpflegeschule abgeschafft worden ist. Da könnte doch die erfolgreiche Fachschule für Ernährung und Landwirtschaft um einen Aufbaulehrgang mit Maturareife erweitert werden. Da gibt es Potential für Kur, Tourismus und Dienstleistung. Gröbming hat ein hervorragendes Image durch die Landgenossenschaft, Käserei, Kuranstalt, das Kurhotel Spanberger und auch als energieautarke Gemeinde.

Das Entwicklungskonzept bezeichnet Gröbming fälschlich schon als Stadt. Auch da sollte man einmal nachdenken. Die Bezeichnung würde dem Ort ein neues, frisches, fortschrittliches Image geben und möglicherweise Betriebe ansiedeln. Die kleinste steirische Stadt, Oberwölz, hatte (vor der Gemeindefusion) knapp über 1000 Einwohner, die kleinste Stadt Österreichs, Hardegg, nur knapp über 300. Überparteilich sollte man da vielleicht einmal die Bevölkerung anhören. Im benachbarten Salzburg sind in letzter Zeit mehrere Gemeinden Städte geworden. Jüngste Stadtgemeinden im Bezirk sind Bad Aussee und Trieben, während Rottenmann schon mehr als 1000 Jahre Stadt ist.
Foto: Halasz

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