Schladming/Graz: Bewerbung für Olympia 2026

Im Vorfeld von Hirschers Triumph beim Nachtslalom auf der Planai gaben Schladming und Graz ihre gemeinsame Bewerbung als Initiative „Austria 2026“ für die Olympischen Winterspiele und die Paralympics in acht Jahren bekannt.


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Nach dem Aus für die Tiroler Pläne sollen die Olympischen Winterspiele im Jahr 2026 doch noch nach Österreich kommen. Die positiven Erfahrungen der Special Olympics World Winter Games im Vorjahr veranlassten Bürgermeister aus der Steiermark und einigen Nachbarländern, allen voran Schladmings Oberhaupt Jürgen Winter und Amtskollege Siegfried Nagl aus Graz, die Initiative „Austria 2026“ zu gründen und Bestrebungen anzustellen, das Groß-ereignis in die Steiermark zu holen.

Bundes-Sportorganisations-Präsident Rudolf Hundstorfer, Bürgermeister Siegfried Nagl (Graz), Snowboardering Marion Kreiner, Bürgermeister Jürgen Winter (Schladming), Christiane Mörth (Eiskunstlaufverband) und Bürgermeister Konrad Walk (Hochfilzen) präsentierten „Austria 2026“.

Zentrale Gedanken zu den Spielen sollen Werte wie Herzlichkeit, Völkerverbindung und ein friedvolles Miteinander ohne Gigantomanie sein. „Wir werden einen sorgfältigen Plan mit vernünftigen Zahlen erstellen und streben Spiele mit Hausverstand an, die eine nachhaltige Wirkung in einer der ursprünglichen Wintersportregionen, den Alpen, haben“, so Jürgen Winter. Im nächsten Schritt wird die Bewerbung in Form eines „Letter of Intent“ an das Internationale Olympische Komitee (IOC) übermittelt. Die Entscheidung des IOC fällt im September 2019.

Foto: GEPA/Austria 2026