ePrivacy and GPDR Cookie Consent by Cookie Consent
Menu
Sie sind hier:Start/100 % persönlich/Enrico Radaelli

Enrico Radaelli

  • Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Mit Enrico Radaelli ist seit März ein Ennstaler Pressereferent der Bergrettung Steiermark. Wir haben mit dem 39-Jährigen über seine neue ehrenamtliche Tätigkeit und die bevorstehende Wandersaison gesprochen.

Enrico Radaelli Foto: Bergrettung Steiermark/Patrick Putre

WOHIN: Sie haben bei Ihrem Antritt angekündigt, die Öffentlichkeitsarbeit der steirischen Bergrettung zukunftsfit machen zu wollen. Was darf man sich darunter vorstellen?

Radaelli: So wie sich die Einsatzszenarien und Anforderungen an die Bergretter ändern, ändert sich auch die Öffentlichkeitsarbeit. Es gilt mit der Zeit zu gehen, sich Zielgruppen zu öffnen. Dabei ist Kommunikation nach innen ebenso wichtig wie eine starke Stimme in der Öffentlichkeit. Dazu zählen die klassische Pressearbeit, Social-Media-Präsenz, aber auch der Dialog mit der Bevölkerung und anderen Stakeholdern auf verschiedensten Ebenen.

Viele Wanderbegeisterte planen gerade ihre ersten Touren. Worauf gilt es im Frühling in den Bergen zu achten?

Ab 1.500 Meter Seehöhe herrschen noch winterliche Bedingungen. Auch ist noch mit Schneefeldern zu rechnen. Es ist wichtig zu wissen, wie man ein solches quert und welche zusätzliche Ausrüstung, z. B. Steigeisen, man braucht. Wer wenig Erfahrung hat, sollte mit Bergführern gehen oder Alpenverein bzw. Naturfreunde kontaktieren.

In welchem Ausmaß wird uns das Thema Corona heuer noch auf den Bergen begleiten?

Corona wird uns auch diesen Sommer begleiten. Wichtig ist, dass die alpinen Vereine ihre Arbeit in der Aus- und Weiterbildung von Freizeitsportlern wieder aufnehmen können und die Schutzhütten wieder geöffnet werden.

Hat sich der zum Teil auch durch Covid-19 befeuerte Wanderboom auf die Einsatzstatistik 2020 ausgewirkt? Wie ist die Prognose für heuer?

Es waren viele Ungeübte mit schlechter oder gar nicht vorhandener Tourenplanung unterwegs, die aufgrund von Orientierungsproblemen oder Erschöpfung Hilfe benötigt haben. Bei den Einsätzen gab es ein Plus von 15 Prozent. Es waren schon enorme Massen, die den Sport im alpinen Gelände gesucht haben und auch heuer suchen werden.

(0 Stimmen)
×