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Leonhard Zeiler

  • Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause gibt es heuer im September wieder ein Bezirkserntedankfest. Ausgerichtet wird es von der Landjugend Öblarn. Wir haben deren Obmann Leonhard Zeiler zum Interview gebeten.

Leonhard Zeiler Foto: KK

WOHIN: Wie bist du zur Landjugend gekommen? Kommst du aus einem landwirtschaftlichen Umfeld?

Zeiler: Ich komme aus einem bäuerlichen Betrieb in Nieder-
öblarn. Meine Eltern haben sich bei der Landjugend kennengelernt, durch ihre Erzählungen habe ich schon früh einen Einblick in den Verein bekommen. Die Geschichten über den Zusammenhalt und die Aktivitäten haben mich beeindruckt und bald war klar, dass ich einmal Teil davon sein möchte. Weil sich aber 2014 unsere Ortsgruppe aufgelöst hat, war erst einmal ein Neustart nötig. 2016 war es so weit und ich durfte gleich zu Beginn als Obmann-Stellvertreter einen Funktionärsposten ausüben.

Mittlerweile bist du seit dreieinhalb Jahren Obmann der Ortsgruppe, warst bis Mai als Sportreferent außerdem im Vorstand der Bezirkslandjugend. Kurzum, du bist sehr engagiert. Was motiviert dich dazu?

Ich glaube, in einem Verein Verantwortung zu übernehmen und mit Gleichaltrigen freiwillige Arbeit auf Gemeinde- oder Bezirksebene zu leisten, um den eigenen Visionen für die Zukunft Ausdruck zu verleihen, ist für einen jungen Menschen Motivation pur.

Die Landjugend Öblarn ist eine der aktivsten Ortsgruppen im Bezirk. Was steht bei euch alles am Programm?

Wer will, kann jeden zweiten Tag etwas mit der Landjugend unternehmen. Wir haben sechs Schwerpunkte: Sport und Gesellschaft, Kultur und Brauchtum, Allgemeinbildung, Landwirtschaft und Umwelt, Service und Organisation sowie Young and International. Landesweit werden zu allen Schwerpunkten Aktivitäten angeboten, wir als Ortsgruppe legen besonderes Augenmerk auf die ersten vier. So werden z. B. entsprechende Kurse besucht und Veranstaltungen organisiert wie kürzlich das alljährliche Rüppelmoarlehenfest.

Ein weiteres Beispiel wäre das Bezirkserntedankfest, das heuer nach zwei Jahren Pause wieder stattfindet, und zwar bei euch in Öblarn. Wie laufen die Vorbereitungen, wie groß ist die Vorfreude?

Die Organisation war nicht leicht, da Mitglieder, die vor zwei Jahren noch voller Motivation dabei waren, heute beispielsweise eine Familie und deshalb nicht mehr so viel Zeit für die Landjugend haben. Doch Gott sei Dank kommen aber auch junge, engagierte Mitglieder nach. Die Vorfreude ist nach der Pause natürlich groß und wir sind um ein tolles Fest bemüht.

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LBN-WOHIN
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