BFV Liezen: Feuerwehr im Dialog

Nach der gelungenen Premiere des „Dialogs im Bezirk“ im Vorjahr lud der Bereichsfeuerwehrverband Liezen kürzlich zur zweiten Auflage der Veranstaltung.

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Zum Bereichsfeuerwehrverband Liezen (BFV) gehören 95 Feuerwehren mit rund 6.000 Mitgliedern. Um regen Gedankenaustausch bemüht, erging vom Verband auch heuer wieder die Einladung zum „Dialog im Bezirk“ an Politik und Medien. BFV-Kommandant Heinz Hartl und Stellvertreter Reinhold Binder konnten dabei die Nationalratsabgeordneten Barbara Krenn (ÖVP) und Mario Lindner (SPÖ) sowie die Landtagsabgeordneten Albert Royer (FPÖ) und Armin Forstner (ÖVP) begrüßen und wichtige Anliegen der Feuerwehren kommunizieren.

Einmal mehr kam dabei die Regelung für die Zivildienstaufsicht zur Sprache. Die Aufsicht für Zivildiener darf per Gesetz nämlich nur durch hauptamtliche, sprich bezahlte Feuerwehrkräfte erfolgen, eine Aufsicht durch freiwillige Mitarbeiter ist nicht erlaubt. Diese Situation stellt die Feuerwehr vor große Probleme und verschärft den Engpass bei Zivildienern, die vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Aufrechterhaltung der Bereitschaft eine wertvolle Unterstützung darstellen, zusätzlich. Weitere wichtige Themen waren u. a. auch die finanzielle Erleichterung bei Anschaffungen durch Mehrwertsteuerentfall oder steuerliche Anreize für Unternehmen, die Freiwillige der Feuerwehren beschäftigen.

Besonders eindrucksvoll zeigte Katastrophenhilfsdienst-Kommandant Thomas Fessl an diesem Abend den Ablauf samt Koordination der zahlreichen Einsätze aufgrund der heftigen Schneefälle Anfang des Jahres auf, bei denen im Bezirk rund 4.200 Männer und Frauen der Feuerwehren im Einsatz standen. Stolz konnte zudem das neue Druckwerk des BFV präsentiert werden, das unter dem Titel „Feuer & Flamme“ fortan jährlich über die Leistungen der Feuerwehren im Bezirk informieren wird.

Foto: Ettlmayr