Dachsteinbad wird bald eröffnet

Ramsau am Dachstein kann in Kürze mit einer neuen Attraktion aufwarten. Das Dachsteinbad geht programmgemäß vor Weihnachten in Betrieb.


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Darüber freut sich nicht nur der Ramsauer Bürgermeister Ernst Fischbacher, sondern auch RVB-Geschäftsführer Thomas Glaser. 1972 feierlich er.ffnet, war das Bad trotz einiger Renovierungen in die Jahre gekommen. Aufgrund eines schon früher gefassten Beschlusses im Gemeinderat konnten dank sorgfältiger Planung und präziser Vorbereitung aller Unterlagen der Zeit- und auch der Finanzierungsplan eingehalten werden. Baumeister Markus Walcher konnte als Ramsauer Unternehmer einmal mehr seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und RVB-Geschäftsführer Glaser achtete darauf, dass die veranschlagten Kosten eingehalten werden.

Bau in Rekordzeit
Bei einer rekordkurzen Bauzeit von April 2019 bis zur baldigen Fertigstellung muss man auch der ehrenamtlich tätigen Steuerungsgruppe Anerkennung zollen. Bürgermeister Fischbacher hofft, dass das gesamtheitliche Zusammenwirken auch mit einer entsprechenden Unterstützung des Landes honoriert wird. Der mit einer Namensliste 2010 angetretene Ernst Fischbacher erreichte bei der Gemeindewahl 2015 den Spitzenplatz und ist fallweise in Kritik gestanden – oft unberechtigt, wie er versichert. Seit seinem Einstieg in die Gemeindepolitik habe er Freude an den Möglichkeiten gefunden, möglichst vielen Wünschen aus der Bevölkerung nachzukommen. Deshalb wolle er bei den kommenden Gemeindewahlen im Frühjahr 2020 wieder antreten.

Ramsaus Bürgermeister Ernst Fischbacher (r.) und RVB-Geschäftsführer
Thomas Glaser (l.) freuen sich auf das neue Dachsteinbad.

Wertschöpfung blieb in der Region
Bei den Aufträgen war man bemüht, die Wertschöpfung in der Region zu halten, was die ausführenden Betriebe mit Engagement, kurzer Bauzeit und professionellem Baumanagement durch Markus Walcher dankten. Viel Holz und Glas, dazu Bedacht auf Nachhaltigkeit, Rentabilit.t und Werterhaltung – Fakten, die sich z. B. bei den Ölkosten bemerkbar machen. Statt wie früher 140.000 Liter Heizöl werden künftig nur noch 20.000 Liter für angenehme Temperaturen im Bad und Wasser vonnöten sein. Neu sind 200 Quadratmeter zusätzliche Liegefläche, die schwimmende Hindernisbahn „Aquatrack“, die erfreulich einladende Saunalandschaft, 260 Quadratmeter Fitnessräume mit Blick auf die Schanzen, die Schwimmschule und die Physiotherapiepraxis Vermeulen. Aufgrund der Erweiterung sei mit einer deutlichen Steigerung der Besucherzahlen, die derzeit bei rund 40.000 pro Jahr liegen, zu rechnen, so Glaser. Der bereits öfters strapazierte Slogan „Von der Piste ins Thermalbad“ kann in der Ramsau jetzt umgemünzt werden auf „Vom Gletscher ins Dachsteinbad“. Nicht nur die Eröffnung wird ein Fest sein, sondern auch jeder Badetag in dieser neuen Wohlfühloase.

Visualisierung: KK, Foto: Halasz