Dacia Duster: das Erfolgsmodell „zum Zweiten“

2010 legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Flugverkehr in Europa lahm und die Renault-Schwester Dacia präsentierte in Rumänien das erste SUV-Modell der Marke – den Duster. Seit heuer rollt die zweite Generation auf Österreichs Straßen.

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Mit dem Duster wurde die rumänische Automarke Dacia vor acht Jahren bekannt, mittlerweile ist die zweite Generation des Modells auf dem Markt, und das äußerst erfolgreich, wie die Zulassungszahlen zeigen. Der Dacia Duster ist laut Eurotax Österreich das SUV-Modell mit dem geringsten Wertverlust. Den Duster gibt’s mit Dieseloder Benzinmotor. Der Benziner leistet 115 PS aus 1,6 Litern Hubraum oder 125 PS aus 1,2 Litern Hubraum, Dieselmotoren gibt es in den Leistungsstufen 90, 95, 109 oder 115 PS. Das manuelle Sechsganggetriebe mit fünf Vorwärtsgängen ist – mit Ausnahme des 115 PSBenziners – Standard. Alle anderen Modelle sind gegen Aufpreis mit Allrad lieferbar. Ein Automatikgetriebe sucht man in der Preisliste vergebens.

Dacia bietet für den Duster drei Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer. Unser Testfahrzeug in der Ausstattungsvariante „Prestige“ war mit dem 109 PS starken 1,6-Liter-Dieselmotor und Allradantrieb ausgerüstet. Eine wirklich stimmige Kombination. Der Motor (von Renault) läuft leise, ist durchzugsstark. Das passt gut zum angenehmen Fahrkomfort des SUVs, der auch im Gelände eine gute Figur macht. Auf meiner Wunschliste wären eine längere Übersetzung des ersten Ganges und mehr Ablagen im Innenraum.

Mit seiner Länge von 4,34 Metern bietet der Duster gute Platzverhältnisse, vorne wie hinten. Die Ausstattungslinie „Prestige“ verwöhnt mit Extras wie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Radio-Navigationssystem oder Einparkhilfe hinten mit Rückfahrkamera. Mit dieser Ausstattung kostet der Duster 20.090 Euro, der Einstiegspreis beginnt bei günstigen 11.990 Euro – ein sehr faires Angebot. Alle Infos unter www.dacia.at.

Foto: Werksfoto