ENVESTA: Der Name ist Programm

Die Energieversorgung Stift Admont – kurz ENVESTA – steht für Naturstrom aus insgesamt zehn Wasserkraftwerken. Begonnen hat alles vor mehr als 100 Jahren mit dem Kraftwerk Mühlau, dank dessen Strom in der Klosterkirche und im Bahnhof Selzthal ein Licht aufging.

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„Bete und arbeite“, das ist das Motto der Benediktiner in ihrem Alltag, verbunden mit der Gewissheit, dass der Segen von oben kommt. Das gilt auch für das Benediktinerstift Admont. Ein Teil dieses Segens ist flüssig, kommt aus zahlreichen kleinen und kleinsten Bächen, wird gesammelt und in Rohrleitungen durch die Turbinen der Wasserkraftwerke der ENVESTA geschickt, die mithilfe dieser Wasserkraft Generatoren betreiben und elektrischen Strom erzeugen. Inzwischen sind Milliarden Liter Wasser die Enns in Richtung Donau geflossen und buchstäblich jeder Tropfen trieb durch einen Turbinenlauf einen Generator an und erzeugte Strom. Heute sorgen zehn Kraftwerke, 373 Kilometer Stromleitungen (davon 182 Kilometer als Erdkabel), 60 Umspann- und Schaltstationen, 82 Transformatoranlagen und ein kleines engagiertes Team, dass alles immer funktioniert, 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr.

Das Teamwork sichert Strom und Wärme. Geschäftsführer Wolfgang Missethon (Mitte) setzt auf langfristige Planung und ständige Kundeninformation.

„Wir sind regionaler Fair-Sorger in der Energie“, verweist Geschäftsführer Wolfgang Missethon auf sein Team. „Strom an jeder gewünschten Stelle, Änderung und Montage zusätzlicher Zähler wie z. B. für Photovoltaikanlagen oder Anlagentrennungen, Störungsbehebungen u. a. m. sind wichtigste Aufgaben. Weil wir kennen unser Stromnetz mit den derzeit 3.737 Zählpunkten!“ Die gleiche Sorgfalt gilt auch für die Bio-Fernwärme Admont. Neben mehr als 450 Haushalten werden auch die Kinderkrippe sowie Feuerwehr und Bergrettung mit Wärme versorgt, die aus 100 Prozent Biomasse erzeugt wird. Das Ortsnetz ist schon seit 2015 durch eine Ringleitung mit dem Stift verbunden, sodass im Schadensfall gegenseitig umgeschaltet werden kann. Das Fernwärme- Ortsnetz ist inzwischen auch 24,5 Kilometer lang und hat eine Gesamtleistung von mehr als 8.500 Kilowatt.

Auffallend die Sorgfalt gegenüber den Energiekunden, vor allem die Hinweise, wie man bei Strom und Wärme sparen kann. Auf der Suche ist man bei ENVESTA nach Fachkräften für Elektrotechnik. Schließlich kommen von den rund 50 Millionen Kilowattstunden 40 Millionen aus den zehn Wasserkraftwerken und zwei Millionen aus der Photovoltaik. Man sieht sich als „kleiner Stromerzeuger“, aber genau das schätzen die rund 4.000 Einwohner in den Ortsteilen Admont, Weng, Hall, Aigen, Krumau, Johnsbach und auch in Teilen von St. Gallen, Weißenbach an der Enns, Rottenmann, Trieben und Gaishorn. Die Gewissheit der Versorgungssicherheit ist ein Teil der Lebensqualität, auch ein Segen von oben.

Auch Kraftwerke brauchen ständige Wartung, hier z. B. im Kraftwerk Mühlau.

Bio-Fernwärme Admont mit Frühjahrspaket

Auch 2019 wird das Fernwärmenetz ausgebaut. „Das ist die bequemste Heizung mit geringstem Aufwand, die noch dazu zum Klimaschutz beiträgt“, so Missethon. Hackschnitzel, Holz und Rinde müssen nicht von weit her gebracht werden. Der Brennstoffeinkauf fällt weg, ebenso Servicekosten und Lagerräume und 346 Tonnen CO2 pro Jahr werden vermieden. Die Bio-Fernwärme liefert 365 Tage im Jahr, ist preisstabil und bietet jetzt ein Frühjahrspaket für 8.880 Euro (inkl. MwSt.) an. Darin enthalten sind die Anschlussgebühr, alle Grabungs- und Rohrarbeiten, die Installation, die Station mit aller Regelung, alle elektrischen Verbindungen zur Regelung, die Inbetriebnahme und Übergabe durch die ENVESTAProfis und die Wiederherstellung im Freibereich. Bereits ab April 2019 sind Neuinstallationen möglich und schon jetzt steht das Team der Bio-Fernwärme Admont für alle Fragen zur Verfügung.

Fotos: Stefan Leitner