Feuerwehr: Vorsorgen für die Sicherheit

Der Landeshauptmann- Vize Michael Schickhofer erlebte es hautnah, was sich auf der Fahrt von Graz in den Bezirk Liezen abspielen kann. Sein sorgfältig geplanter Tag im oberen Ennstal wurde durch einen längeren Stau auf der A9 durcheinander gebracht.

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Als Verantwortlicher für den Katastrophenschutz und die Regionen übergab er programmgemäß das neue Rüstfahrzeug der Feuerwehr Gröbming, strich mehrmals die Notwendigkeit der freiwilligen Mitarbeit in den Einsatzorganisationen hervor und dankte allen, die bei diesen Institutionen Verantwortung tragen.

Nach der kirchlichen Segnung stellten sich Patinnen und Fahnenbandspender mit den Ehrengästen, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Bürgermeister Thomas Reingruber, Feuerwehr-Bezirkskommandant Heinz Hartl, Kommandant HBI Hannes Nussmayr und Albert Kern, Präsident des Bundesfeuerwehrverbands, zum Erinnerungsfoto.

Das 430.000-Euro-Fahrzeug löst ein mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug ab. 90 Prozent aller Einsätze sind heute technischer Art, erfordern entsprechende Zusatzgeräte zur Bergung Schwerverletzter, fordern höchste Technikkenntnisse bei Unfällen mit Elektroautos und verlangen ständige Schulungen. Das Trainingszentrum für Tunnelunfälle bei Eisenerz, gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben entwickelt, werde auch ausländische Rettungsorganisationen in die Erzbergstadt bringen, so Schickhofer. Unwetterkatastrophen, Ausfälle bei Strom- und Wärmenetzen, Straßen- und Bahnsperren, Versorgungsengpässe durch Streiks u. a. m. können auch abseits von Kriegsgeschehen eine Krise heraufbeschwören, für die man gewappnet sein sollte. Man müsse auf alle Eventualitäten gefasst sein.

Foto: ZVG