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Fiat 500X: Eine Marke ist im Kommen

Der Fiat 500 war einst als „Cinquecento“ bei den Kleinwagen eine große Nummer. Sein Nachfolger, der Fiat 500X, ist auf dem besten Weg, den Kultstatus der Vergangenheit wiederzuerlangen.

Überhaupt ist die Marke Fiat auf einem guten Weg, denn heute sind Autos nicht mehr in erster Linie Statussymbole, einige wenige ausgenommen. Der 500X hat technisch erfreulich positive Anlagen und auch Attribute eines supermodernen SUVs, die aber auch ihren Preis haben. Kein Wunder, wenn Allrad, Neun-Gang-Automatik sowie Feinheiten noch und noch bereits an Bord sind. Einen besonderen Blick verdient der Allradantrieb, der eine vollkommene Abkopplung der Kardanwelle vom Getriebe veranlasst, wenn 4×4 nicht gebraucht wird. Als echter Fronttriebler vermeidet er damit Energieverluste, die durch unnötige Reibung entstehen. Selbstverständlich ist ein Eingreifen des Lenkers nicht notwendig, der aber aus drei Fahrmodi (Auto, Sport und Allweather) per Drehschalter auf dem Mitteltunnel wählen kann. Die Einzelradaufhängung an beiden Achsen kommt nicht nur dem Antrieb zugute, sondern auch dem Fahrkomfort.

Die Bodenfreiheit von 179 mm macht deutlich, dass der 500X kein reiner Klettermaxi ist. Unser Testwagen war ein gut ausgestattetes SUV, das mit einem Zweiliter-Diesel ausreichend motorisiert war. 140 PS und ein Drehmoment von 350 Nm ab 1750/min machen den handlichen 500X zu einem starken Verbündeten auf allen Fahrbahnen. Über zwei obenliegende Nockenwellen (Zahnriemenantrieb) werden die vier Ventile pro Zylinder gesteuert. Der Verbrauch beläuft sich laut Werk auf 5,5 l auf 100 km. Mit den kompakten Abmessungen (L 427, B 202, und H 162 cm) ist der 500X recht brauchbar ausgefallen. Das Fassungsvermögen des Kofferraumes beträgt zwischen 350 und 1.000 l. Der Trend zum handlicheren SUV ist beim 500X auch am Preis zu erkennen (ab 19.250 Euro). In unserer Region sind u. a. die Firmen VOGL+CO (Liezen), KFZ Eggmayr (Tipschern) und Sadleder (Weyer) Repräsentanten der Marke

Foto: Werksfoto