Kaserne Aigen: Einsatz in Bosnien zu Ende

Nach mehr als sieben Jahren ununterbrochenen Einsatzes im Dienst der europäischen Truppen in Bosnien-Herzegowina sind die Hubschrauber der Kaserne Aigen wieder zurück.

Hauptaufgabe der drei Alouette III unter dem Kommando von Major Udo Koller und seinem Team war der Transport verletzter Personen aus unsicheren Gebieten oder der Weiterflug dieser Menschen zur medizinische Versorgung. Eigentlich waren die Helikopter im Rahmen des EUFOR-Einsatzes in Bosnien nur für militärische Einsätze vorgesehen, auf Bitte der zivilen Behörden half die Besatzung jedoch auch bei Unglücken wie Hochwasser oder bei Schneekatastrophen. Die Aigner Hubschrauber mit ihren Soldaten haben sich auch bei Transporten, rund um die Uhr, Tag und Nacht, bewährt. Schon vor dem Bosnieneinsatz bewährten sich die Alouette- Hubschrauber im Kosovo. In Bosnien-Herzegowina wurden von 2. Dezember 2009 bis 1. April 2017 in 3.530 Flugstunden 3.218 Personen und 329.650 Kilogramm Fracht befördert. Die Bergung von Minenopfern in Jahorina 2011, der Einsatz bei der Schneekatastrophe 2012, im Rahmen dessen u. a. neun Verletzte gerettet wurden, im März 2014 ein Verletztentransport bei Nacht mit Nachtsichtgerät von Bosnien in die kroatische Hauptstadt Zagreb und die Hochwasserkatastrophe 2014, bei der in 57 Flugstunden 55 Verletzte transportiert wurden, bestätigten die Vielseitigkeit der Soldaten und ihrer Alouette III.

Foto: Bundesheer

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