KIA Picanto: Mehr als nur aufgewärmt

KIA serviert die dritte Auflage des Picanto. Der erfolgreiche Kleinstwagen wurde nicht einfach nur aufgewärmt, sondern nach neuem Rezept verbessert und verfeinert.

Die Vorderfront erhielt das neue KIA-Familiengesicht, das Dynamik ausstrahlt. Insgesamt hat der Picanto etwas von einem Kugelblitz, der in der Kleinstwagenklasse voll eingeschlagen hat und sich gegen potente Mitbewerber behaupten muss. Seine Position in der Kleinstwagenklasse lässt sich am besten durch seine Abmessungen ausdrücken: 3,59 Meter Länge, 1,59 Meter Breite und 1,48 Meter Höhe.

Der kleine KIA bietet einen 200 Liter fassenden Kofferraum, der auf beachtliche 870 Liter erweitert werden kann. Mit fünf Türen zeigt sich der Fünfsitzer recht gut zugänglich, der von einem kritischen Zeitgenossen recht treffend als „liabs Autal“ betitelt wurde, das technisch aber voll auf der Höhe der Zeit ist. In der Grundversion wird der Picanto von einem Dreizylinder-Motor angetrieben, der aus einem Liter Hubraum 66 PS lukriert. Bei voller Belastung lässt der Picanto hören, dass er einen zusätzlichen Zylinder gut brauchen kann, mit dem 85 PS mobilisiert werden können. 1,2 Liter Hubraum machen sich angenehm bemerkbar.

Die Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h müsste gar nicht sein. Wertvoller ist die Möglichkeit, zwischen Automatik und manuellem Getriebe wählen zu können. Eine andere interessante Wahlmöglichkeit bietet KIA beim Treibstoff. Zur Wahl stehen Benzin und Gas. Voll bei den Käufern gepunktet hat KIA mit seiner langen Herstellergarantie. Auch beim Picanto werden den Kunden einige Sorgen abgenommen, wenn die Herstellergarantie sieben Jahre lang greift. Zu den Pluspunkten gehören technische Voraussetzungen, die nicht immer selbstverständlich sind. Daher ein Lob auf die gute Lenkung und die Federung, die über den Klassendurchschnitt hinausgehen. Diese Anmerkung gilt auch für den Preis (ab 9.190 Euro).

Foto: Werksfoto