Liezener Opposition präsentiert Millionenprojekt

LIEB, ÖVP und FPÖ stellten kürzlich den Plan für eine Tiefgarage unter dem Stadtpark vor.

Die Schaffung von Parkplätzen im Bereich Hauptplatz sei Voraussetzung für eine erfolgreiche Belebung der Innenstadt, so Werner Rinner (LIEB), Egon Gojer (ÖVP) und Ronald Wohlmuther (FPÖ). Der baldige Umzug der Polizeiinspektion in die Döllacher Straße würde die Realisierung einer Zufahrt zum Stadtpark über den Hauptplatz ermöglichen, wo eine Tiefgarage entstehen könnte, die das Parkplatzangebot im Zentrum der Bezirkshauptstadt erweitern würde. Mit der Mondseer Firma Bauzone sei auch bereits ein Investor für das 2,5-Millionen- Euro-Projekt gefunden.

Die Gemeinde müsste dafür aber die Zustimmung für die Stadtpark-Tiefgarage geben und die Landesimmobiliengesellschaft (LIG), in deren Besitz sich das Polizeigebäude befindet, für die Zufahrt zumindest ein Servitutsrecht erteilen. Der LIG liegen aber auch Kaufangebote für die Immobilie und den Garten hinter der Bezirkshauptmannschaft vor. Mit dem Servitutsrecht seien 120 Parkplätze möglich, bei einem Verkauf bis zu 180, erläutert Rinner. In letzterem Fall würde die Bauzone auch ein Wohn-Büro-Gebäude – u. a. für den Firmensitz der Bauzone Süd – errichten.

Ein Drittel der Parkplätze würde übrigens für je rund 20.000 Euro zum Verkauf stehen, ein Drittel an Langzeitmieter gehen, ein Drittel wären Tagesparkplätze. Man hoffe nun, dass auch die SPÖ mitziehe, so die Oppositionspolitiker. Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner: „Es ist grundsätzlich gut, wenn sich jemand Gedanken macht, aber die Idee einer Tiefgarage in der Innenstadt ist nicht neu und wurde auch von uns bereits vorgetragen.“ Außerdem finde sie die Vorgehensweise – Glashüttner wurde vorab nicht informiert – schon sehr verwunderlich, eigentlich sei für die Innenstadt fraktionsübergreifend ein gemeinsames Vorgehen beschlossen worden.

Foto: Karl


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