Neue Rettungssanitäter für den Bezirk Liezen

In der Rot-Kreuz-Bezirksstelle freut man sich über die kürzlich erfolgreich zu Ende gegangene Rettungssanitäterausbildung. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Blaulichtorganisation im Rahmen der Covid-19-Pandemie stark gefordert ist,
eine positive Nachricht.

Beim Kursstart im Februar des heurigen Jahres gingen erste Berichte über ein „kleines Virus“ durch die Welt. Dass sich daraus eine Pandemie entwickeln würde, konnte man sich damals noch nicht vorstellen. Doch dem war so, weshalb ein Großteil der rund 100 Theorie- und mindestens 160 Praxisstunden umfassenden neunmonatigen Rettungssanitäterausbildung unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen absolviert werden musste. Selbiges galt natürlich auch für die kommissionelle Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter am 31. Oktober, die erfreulicherweise für alle 15 Teilnehmer einen positiven Ausgang genommen hat. In mehreren Prüfungsstationen wurden reale Notfallszenarien wie Unfälle, Herzstillstände u. a. m. nachgestellt, die die Anwärter abhandeln mussten. Daneben wurde das theoretische Fachwissen in unterschiedlichen Grundgebieten wie Anatomie und Physiologie, Psychologie und Stressbewältigung oder Hygiene im Rettungsdienst abgefragt.

Alle Teilnehmer zeigten großes Wissen und Engagement und so konnten Odo Feenstra, der Chefarzt des Roten Kreuzes Steiermark, und Mario Lindner, der stellvertretende Bezirksstellenleiter, direkt im Anschluss an die Prüfung den stolzen Neo-Rettungssanitätern, selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Coronaverordnung, die Zeugnisse überreichen. Gefeiert wird nach der Pandemie.

Neue Einsatzfahrer
Eine Million Kilometer werden alleine im Bezirk Liezen jedes Jahr von Rot-Kreuz-Fahrzeugen zurückgelegt. Dafür braucht es speziell ausgebildete Fahrer. Elf Sanitäter mit ausreichend Praxis im Rettungsdienst haben sich deshalb heuer der theoretischen und praktischen Ausbildung „Sicherer Einsatzfahrer“ unterzogen und mit Wissenstest und Überprüfungsfahrt erfolgreich abgeschlossen. Seit 7. November sind sie als Einsatzfahrer unterwegs.


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