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Vom Veteranenverein zum Kameradschaftsbund

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Immer wieder wurden früher leider auch Kriege geführt. Und diese brachten nicht nur glorreiche Sieger, sondern auch Tote und Verwundete auf beiden Seiten.

Vom Veteranenverein  zum Kameradschaftsbund Fotoquelle: Stadtarchiv

Gefallenenehrung in Liezen um 1965 (Fotoquelle: Stadtarchiv)Gefallenenehrung in Liezen um 1965 (Fotoquelle: Stadtarchiv)Um letzteren zu helfen, wurden Vereine gegründet, die eine wichtige Aufgabe bei der Unterstützung hilfsbedürftiger Veteranen, der Kriegsgräberpflege, der Zusammenarbeit mit dem Militär und der Kameradschaftspflege erfüllten. In Schladming wurde schon 1866 ein Militär-Veteranen-Verein gegründet, in Liezen erst 1873, und zwar als Filiale eines Grazer Vereins. Der Kameradschaftsbund wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und tritt bei Beerdigungen, Angelobungen des Bundesheers und Gedenkfeiern in Erscheinung. Frauen erfüllen dabei eine wichtige Funktion als Fahnenpatinnen, wie auf unserem ersten Foto aus dem Jahr 1966 von der 100-Jahr-Feier des Kameradschaftsbunds Schladming, auf dem Sibylle Wimmler – Frau des langjährigen Liezener Obmanns Karl Wimmler – als Ehrenpatin mitmarschiert. Oft sorgt das Bundesheer für die zackige Ergänzung, wie bei einer Gefallenenehrung in den 60er-Jahren in Liezen, zu sehen auf unserer zweiten Aufnahme.

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