Sicherheit ist auch im Frieden wichtig

Die Hubschauber des Bundesheeres in der Kaserne Aigen haben sich im militärischen Einsatz bewährt, sind aber auch oft genug rettende Engel bei zivilen Katastropheneinsätzen.

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Kasernenkommandant Oberstleutnant Udo Koller hofft, dass bald eine Entscheidung für die Ersatzmaschinen erfolgt. Unwetterkatstrophen, Ausfälle bei Strom- und Wärmenetzen, Straßen- und Bahnsperren, Versorgungsengpässe durch Streiks u. a. m. können auch abseits von Kriegsgeschehen eine Krise heraufbeschwören. Bezirkshauptmann Josef Dick hat in der Politischen Expositur Gröbming das Büro des Zivilschutzverbandes eingerichtet und Anna Schaunitzer (Foto) als Leiterin der Regionalstelle Obersteiermark West hält bereits mit allen Gemeinden besten Kontakt. „Sicher ist sicher“, meint auch Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer als Resortverantwortlicher. Man müsse auf alle Eventualitäten gefasst sein.

Christian Gebeshuber (l.), hier mit Bezirkshauptmann Josef Dick, ist Katastrophenschutzbeauftragter für den Bezirk Liezen.

Unsere Regionen haben keine Sorge um sauberes Trinkwasser. Stromausfälle bewirken aber auch keine Pumpen, keine Treibstoffe, kein Bankomat, keine Kassen beim Einkauf, keine Kühlung usw. Das Schneechaos im Winter machte Umwege beim Lebensmitteltransport notwendig. Es ist ratsam, einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und Körperpflegeprodukten parat zu haben. St. Gallens Bürgermeister Armin Forstner verweist als Vizepräsident des steirischen Zivilschutzverbandes auf die Aktion „Denk daran: Schaff Vorrat an!“. Jeder Haushalt sollte zumindest eine Woche ohne Einkauf und Strom auskommen. Die Feuerwehren, das Rote Kreuz, die Bergrettung und alle anderen Einsatzorganisationen sind vorbereitet und üben auch ständig, um im Ernstfall rasch helfen zu können. Nicht mehr aktuell sind die einst verlangten „Atomschutzbunker“ in der steirischen Bauordnung.

Fotos: Halasz