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Unwetterkatastrophe: Höchstleistungen der Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte des Bezirks Liezen waren in der ersten Augusthälfte massiv gefordert.

Über 40 Feuerwehren mit rund 600 Mann standen allein in der Nacht des 4. August im Einsatz, nachdem eine heftige Unwetterfront speziell in Tälern südlich der Enns schwere Verwüs- tungen angerichtet hatte. Auch am 5., 6. und 10. August waren die Feuerwehrmänner und -frauen des Bezirks nach erneuten Unwettern gefordert. Insgesamt wurden bis 12. August weit über 1.000 Einsatzstunden aufgewendet, wie OBI Christoph Schlüßlmayr vom BFV Liezen vermeldete. Tatkräftig unterstützt wurden die Wehren des Bezirks dabei auch von Kollegen aus den Bezirken Leoben, Hartberg-Fürstenfeld und Südoststeiermark sowie von Soldaten und Hubschraubern des Bundesheeres. In den Katastrophennächten ebenfalls in unermüdlichem Einsatz: Polizei, Rotes Kreuz, Straßenmeisterei, Forstverwaltung u. a. m. Angesichts der großen Schäden wurden mittlerweile auch Spendenaktionen initiiert.

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Schwer gefordert waren die Einsatzkräfte auch in den Sölktälern.

Der Ennstaler hat für Donnersbachwald, Öblarn und die Großsölk Spendenkonten eingerichtet (Volksbank Steiermark: AT20 4477 0000 5020 5056; Raiffeisenbank Gröbming: AT98 3811 3000 0021 7141). Für das schwer beschädigte Berghaus des Alpenvereins in der Walchen hat Stefan Lind einen Benefizlauf organisiert. Vom Gewerbegebiet Niederöblarn geht es am 2. September über 4,8 Kilometer ins Ortszentrum von Öblarn. Start ist um 17:30 Uhr, es gibt keine Zeitnehmung, ab einer Spende von fünf Euro kann jeder teilnehmen – ob Läufer, Nordic Walker oder Spaziergänger. Bei Teilnahmeabsicht wird aus organisatorischen Gründen um eine kurze Mail an oeblarn5000@ gmx.at gebeten. Für das Berghaus hat zudem der ÖAV ein Spendenkonto eingerichtet (Raiffeisenbank Gröbming: AT67 3811 3000 0021 717).

Fotos: BFV Liezen/Schlüßlmayr