Wellness: Was steckt dahinter?

Der begriff „Wellness“setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern wellbeing, zu Deutsch „Wohlbefinden“, und fitness, das man auch im Deutschen kennt und mit „körperlicher Ertüchtigung“ übersetzen könnte. Dahinter steckt stets das Ziel, Energie zu tanken – in einer ganzheitlichen Form.

Wellness gestern und heute
Ihren Ursprung findet die Wellness bereits um 3.000 vor Christus mit den Ayurveda-Behandlungen in Indien. Im antiken Griechenland gehörte es um 800 v. Chr. zum guten Ton, regelmäßig Badeanstalten und Thermen zu besuchen. Ab 1820 prägte vor allem Pfarrer Sebastian Kneipp den Wellnessbegriff. Wichtige Zusammenhänge zwischen Ernährung, geistig-seelischer Verfassung und körperlichem Wohlbefinden wurden belegt.Der moderne Wellnessbegriff baut auf der Gesundheitsförderung und Eigenverantwortung jedes Menschen für seine Gesundheit auf, wie beispielsweise auf Entspannungstechniken,gesunder Ernährung,Schönheitspflege oder auch auf fitnessfördernden Maßnahmen.

Arten von Wellness
Grundsätzlich wird zwischen Medical und Beauty Wellnesssowie Wellnessurlaub unterschieden. Medical Wellnessbeschäftigt sich mit der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität. Normalerweisewird sie für mehrere Wochen in Anspruch genommen und von einem Arzt persönlich begleitet. Auch chirurgische Eingriffe können Teil der Medical Wellness sein. Zur Beauty Wellness zählen die großenThemenbereiche „Kosmetik“und „gesunde Ernährung“. Dabei ist Vorsicht geboten: Nicht überall, wo Wellness draufsteht, ist auch tatsächlich Wellness drin! Der Begriff „Wellness“ ist in Österreich wie auch in Deutschland (noch) nicht geschützt und kann daher von jeder Person ohne Einhaltung festgelegter Qualitätskriterien angepriesen werden. Wellnessurlaub wird von vielen Hotels angeboten. Ein Wellnesshotel bietet umfassende Leistungsbündel aus Bewegungs-, Ernährungs-, Entspannungs- und Bildungselementen. Zusätzlich wird auf individuelle Betreuung und Beratung durch Fachkräfte gesetzt.
A. Dankelmaier

Foto: Shutterstock.com/Christian Jung

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