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Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse

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Das Öblarner Krampusspiel – heuer am 2. Dezember um 19 Uhr zu sehen – zählt zu den letzten steirischen Volksschauspielen und gehört seit 2014 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse Foto: Christoph Huber

Im Spiel wirkt eine ganze Reihe an unterschiedlichen Gestalten mit. Die Eröffnung erfolgt durch die Schab, die ihre Peitschen schwingend majestätisch auf dem Öblarner Hauptplatz einschreiten. Sodann folgt ein Streitgespräch zwischen Sommer und Winter und aus der Ferne ziehen Flechtenmandl, Teufel und Schmied einher. In weiterer Folge wird die Einkehr auf einem Bergbauernhof anno dazumal nachgespielt. Und weil die Bergknappen einst die Traditionen hochhielten, hat auch der Stollenteufel die Zeiten überdauert. Er bewacht noch immer die Schätze des Berges, tief in den Gruben der Walchen.

Diese und viele weitere Gestalten sind beim Öblarner Krampusspiel, das für gelebtes Brauchtum in der Vorweihnachtszeit steht, zu bestaunen. Und im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse siegt am Ende natürlich das Licht über die Finsternis und der Nikolaus verteilt seine Gaben an die Kinder. Apropos Kinder: Diese brauchen sich in Öblarn nicht zu fürchten, können sich sogar gefahrlos den Krampussen nähern, denn die Rute kommt nicht zum Einsatz. Das urtümliche Schauspiel soll nicht Gewalt vermitteln, sondern altes Brauchtum zum Angreifen sein.

»Alte Bräuche sind Zauber. Wann die Stunde kommt, so werden wir berührt.«
Zitat von Paula Grogger, das ohne Zweifel auch auf das Öblarner Krampusspiel zutrifft

LBN-WOHIN
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