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GANS wichtig: Auf heimische Qualität achten!

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Der November ist traditionell Ganslzeit! Und erfreulicherweise landen immer öfter heimische Tiere am Teller.

GANS wichtig: Auf heimische Qualität achten! Foto: Countrypixel – stock.adobe.com

Dass es ihnen alle Jahre wieder am 11. November an den Kragen geht und sie zumeist in Gesellschaft von Rotkraut und Knödeln als Martinigansl am Teller landen, das hat sich das Federvieh selbst zuzuschreiben. Zumindest wenn man der Legende Glauben schenken will, dass sie mit ihrem aufgeregten Geschnatter einst den heiligen Martin verraten haben sollen. Hat sich die Geschichte wirklich so zugetragen oder dient sie bloß der Rechtfertigung eines ganz besonderen lukullischen Genusses? Wie auch immer, Fakt ist, dass der Trend zu regionalen Produkten auch vorm Martinigansl nicht Halt gemacht hat und dieses immer stärker nachgefragt wird.

Und es gibt viele Gründe, warum man der heimischen Weidegans den Vorzug gegenüber der ausländischen Intensivmastgans geben sollte. Sie haben beispielsweise viel mehr Bewegung und ernähren sich in erster Linie von frischem Gras, ergänzt durch hofeigenes Getreide, was einen geringeren Fettgehalt und einen feineren Geschmack zur Folge hat. Außerdem sind heimische Weidegänse wasserärmer als ausländische Masttiere, was weniger Bratverlust und mehr Gansl am Teller bedeutet.

Weidegans aus der Region

Hochqualitative heimische Gänse erhält man u. a. von den Mitgliedsbetrieben des Vereins „Österreichische Weidegans“, dessen Anfänge im Mühlviertel des Jahres 1992 liegen und dem heute über 270 Produzenten in allen Bundesländern mit Ausnahme von Wien angehören. Auch in unserer Region finden sich Bauern, die nach den hohen Qualitätsstandards des Vereins produzieren und ihre Gänse unter dessen Markennamen vertreiben, und zwar in Aigen im Ennstal, Lassing, Rottenmann und Spital am Pyhrn.

LBN-WOHIN
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