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Neue Ausstellung im Schloss Großsölk

Unter dem Titel „Klimagewinner! Klimaverlierer?“ fragt eine kürzlich eröffnete Schau nach, wie es unseren Tieren und Pflanzen im Klimawandel geht.

Neue Ausstellung im Schloss Großsölk Foto: © Thomas Guggenberger

Die Ausstellung wurde vom Naturpark Sölktäler in enger Kooperation mit der Klimawandelanpassungsregion „KLAR! Zukunftsregion Ennstal“ gestaltet und finanziert. Im Fokus steht die Biodiversität in der heimischen Tier- und Pflanzenwelt im Kontext des Klimawandels. Die Region ist damit um ein attraktives Angebot zu einem wichtigen, hochaktuellen Thema reicher.

Die Sölktäler bergen einen wahren Schatz an Artenvielfalt. Durch den immensen Temperaturanstieg des jährlichen inneralpinen Durchschnitts von fast zwei Grad Celsius in den vergangenen 60 Jahren steht die Natur- und Pflanzenwelt vor großen Veränderungen.
Für einige Tiere und Pflanzen wird der Überlebenskampf schwieriger, für manche, durch die milderen klimatischen Bedingungen, sogar auch leichter.
Naturpark-Geschäftsführerin und Wildbiologin Veronika Grünschachner-Berger

Zwei spannende Teilbereiche

Die neue Ausstellung ist in zwei große Teilbereiche unterteilt: Ersterer trägt den Titel „Früher war alles später“ und erklärt beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation anhand von phänologischen Ereignissen, vom frühen Blühbeginn der Hollerblüte bis hin zur steigenden Waldgrenze. Der zweite Teilbereich „Anpassen, Auswandern oder Aussterben“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt.

Für alle Altersstufen geeignet

„Der Klimawandel ist in aller Munde, aber was er konkret für unsere Natur vor der Haustür bedeutet, das haben wir jetzt für alle Altersstufen im Museum veranschaulicht und erlebbar gemacht“, so Grünschachner-Berger. Sowohl für Alt als auch für Jung gibt es allerhand Interessantes zu entdecken, bei einem Quiz kann das neu erworbene Wissen dann gleich auf die Probe gestellt werden. Mit Stationen zum Angreifen und Staunen wurde auch für Kinder ein spannendes Programm geschaffen.

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