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Ein Vierteljahrhundert Autobahnvignette

Seit mittlerweile 25 Jahren wird die Fahrt auf den heimischen Autobahnen und Schnellstraßen bemautet, und zwar in Form der Vignette, die in diesem Zeitraum mehr als 515 Millionen Mal verkauft wurde.

Ein Vierteljahrhundert Autobahnvignette Foto: ASFINAG

 Mit 1. Jänner 1997 wurde in Österreich die Vignettenpflicht eingeführt. Anfangs heiß diskutiert, hat man sich inzwischen längst daran gewöhnt, dass für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen eine Maut zu entrichten ist. Die Einnahmen aus dem Vignettenverkauf – bislang knapp neun Milliarden Euro – fließen direkt in die Straßeninfrastruktur. Zur klassischen Klebevignette gesellte sich vor vier Jahren die Digitalvignette, die bei den Jahresvignetten mit einem Anteil von 62 Prozent das Klebependant mittlerweile deutlich überholt hat.

25 Jahre, 25 Farben

Die Klebevignette erstrahlt bekanntlich jedes Jahr in einer neuen Farbe. Die allererste war rot, die aktuelle trägt die Farbe Marille. Wesentlich bei der Farbauswahl ist die gute Unterscheidbarkeit der jeweiligen Farben. So ist gewährleistet, dass Kontrollen im Fließverkehr und somit rasch und unkompliziert erfolgen können. Pro Jahr registriert die ASFINAG rund 200.000 Vignettendelikte.

Wichtiger Stichtag

Das Vignettenjahr endet mit 31. Jänner. Das heißt, dass man ab 1. Februar entweder eine neue Klebe- oder Digitalvignette benötigt. Vorsicht bei letzterer: Wird diese online gekauft, ist sie erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf gültig, muss also spätestens am 14. Jänner erstanden worden sein.

LBN-WOHIN
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