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Der perfekte Spritzwein

  • Autor/in: Wolfgang Schweiger
  • Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten

Je wärmer die Temperaturen, umso größer das Verlangen nach einer urtypischen österreichischen Erfrischung: dem Spritzer, auch als Gʹspritzter oder Mischung bekannt.

Der perfekte Spritzwein Foto: © eliasbilly – stock.adobe.com

„Schlechten Wein spritzt man!“ Mit dieser Aussage tut man nicht nur dem Spritzer unrecht, sondern bereitet auch dem Konsumenten keinen Genuss, denn Wein, der pur nicht schmeckt, wird auch durchs Spritzen nicht besser, meist sogar schlechter. Wein zum Spritzen sollte eine lebendige Säure haben, jugendlich, fruchtig, frisch und gemäßigt im Alkohol sein. Ideal: ein pfeffriger Grüner Veltliner oder ein fruchtiger Welschriesling, aber auch Weißburgunder und Gemischter Satz machen gute Figur. Für alle, die es bukettbetont lieben, sind leichte, trockene Muskateller oder Schilcher eine gute Wahl. In manchen Regionen wird auch roter Spritzer getrunken, für den fruchtig-leichte Rotweine zu empfehlen sind.

Das Wasser sollte möglichst neutral sein. Am besten eignet sich gut karboniertes Sodawasser. Bei Mineralwasser sollte man darauf achten, dass es möglichst ohne Geschmack ist und die Inhaltsstoffe nicht vordergründig sind. Eine hohe Mineralisierung verfälscht die Typizität des Spritzers. Das Mischverhältnis: üblicherweise 50 Prozent Wein und 50 Prozent sprudelndes Wasser. Wichtig: Ein Spritzer muss kalt sein. Mein Tipp: Probieren Sie Ihren Lieblingswein aus der 0,7-Liter-Flasche gemischt mit Soda als „Edelspritzer-Genuss“ auf der Terrasse.

Wolfgang Schweiger
Dipl. Sommelier & Wein-akademiker

Schweiger‘s Weingreißlerei Gröbming
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www.vino-per-amici.at

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