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Arkade Liezen: „Ich habe da ein sehr gutes Gefühl!“

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Seit rund sechs Monaten ist die Arkade nun im Besitz der Pletzer-Gruppe. Wir haben mit Centerleiterin Carolin Hanisch über aktuelle Entwicklungen im Einkaufszentrum, Wunschmieter und Verschönerungspläne gesprochen.

Centerleiterin Carolin Hanisch mit Inhaber Anton Pletzer Centerleiterin Carolin Hanisch mit Inhaber Anton Pletzer Foto: KK

Ja, es tue sich was in der Arkade, bestätigt Carolin Hanisch auf unsere Nachfrage. „Erster und wichtigster Schritt nach der Übernahme war es, die Bestandsmieter zu halten, was uns großteils gelungen ist. Nun widmen wir uns den Leerständen“, berichtet sie. Mit dem kürzlich im Obergeschoß eröffneten „Relaxed Coffee“ kann sie auch gleich einen Erfolg vermelden. Für kleine Besucher ist gegenüber dem neuen Café etwa zeitgleich außerdem ein Bällebad in Betrieb gegangen. Auch für andere Flächen gebe es Interessenten, Namen könne sie aber erst nennen, wenn die Verhandlungen in trockenen Tüchern seien, bittet die Centerleiterin um Verständnis.

Grundsätzlich wünscht man sich interessante Einzelunternehmer, mit denen sich die Arkade vom Mitbewerb abhebt. Es gibt aber auch ganz konkrete Wünsche. So hätte man gerne einen Lebensmittelhändler, einen Drogeriemarkt, ein Spielzeuggeschäft und einen Dienstleister, speziell einen Friseur oder aus dem Bereich Hand- und Fußpflege. Die Fläche der Fleischerei Lindmayr im Erdgeschoß würde man gerne wieder gastronomisch bespielen. „Toll wäre natürlich wieder ein Metzger, es gibt in ganz Liezen ja keinen. Aber auch ein Burger-, Pizza- oder Kebabladen wäre natürlich willkommen“, so Hanisch.

Verschönerung geplant

War Anfang des Jahres für die Arkade noch eine Mischnutzung mit Handel und Gas-
tronomie sowie einem Hotel oder Wohnungen vorgesehen, hat man diese Pläne mittlerweile wieder verworfen. „Wir wollten den bestehenden Mietern die Baubelastung nicht zumuten“, erklärt Hanisch. Stattdessen wolle man das Einkaufszentrum innen heller und freundlicher gestalten und der Außenfassade einen „neuen Touch“ verleihen. „Grundsätzlich wäre das noch für heuer geplant, aber wie so viele haben leider auch wir aktuell Probleme, Handwerker zu bekommen.“

Positiver Blick in die Zukunft

Was die Zukunft angehe, habe sie ein sehr gutes Gefühl, sagt Hanisch. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die Arkade wieder zu alten Höhen führen können.“ Das werde aber natürlich nicht von heute auf morgen passieren. „Es hätte auch in normalen Zeiten mindestens ein Jahr in Anspruch genommen, bis unsere Bemühungen Früchte getragen hätten, und Corona macht es nicht unbedingt leichter.“

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