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Brandl „total happy“ nach „brutal hartem Rennen”

Extremradler Markus Brandl aus Mitterberg-Sankt Martin konnte das diesjährige Race Around Austria 1.500 für sich entscheiden.

Einmal im Uhrzeigersinn auf grenznahen Straßen von St. Georgen im Attergau aus rund um Österreich, das steht seit 14 Jahren beim Race Around Austria (RAA) am Programm. Die heurige Auflage des wohl härtesten Radrennens der Alpenrepublik ging von 8. bis 14. August über die Bühne. Mit Markus Brandl fand sich im Starterfeld auch ein Teilnehmer aus dem Bezirk Liezen. Der Extremradler aus der Gemeinde Mitterberg-Sankt Martin – 2019 Finisher beim Race Across America – trat im Bewerb RAA 1.500 an und konnte diesen auch für sich entscheiden.

Zeitziel verfehlt, Rennen gewonnen

Beim 1.500er-Bewerb des RAA sind rund 700 Kilometer weniger und „nur“ etwa halb so viele Höhenmeter wie bei der Extremdistanz, die über 2.200 Kilometer und 3.000 Höhenmeter führt, zu absolvieren. Eine Aufgabe, die Brandl in zwei Tagen, 15 Stunden und sechs Minuten meisterte. Die selbst gesetzte Zeit von zwei Tagen, zwei Stunden und 16 Minuten verfehlte der Ennstaler damit zwar, den Sieg heimste er aber trotzdem ein. Und das eindeutig – der Zweitplatzierte erreichte das Ziel über sieben Stunden nach Brandl. Dessen Fazit: „Das Rennen war brutal hart, aber mithilfe meines Teams konnte ich es gewinnen und bin total happy!“

Ohne Papa im Team zum Sieg

Brandl absolvierte das Rennen mit Unterstützung durch ein sechsköpfiges Betreuerteam, dem eigentlich – wie in allen Rennen der vergangenen Jahre – auch sein Vater angehören hätte sollen. Hätte, den Papa Brandl musste kurz vor dem Start ins Krankenhaus und war so erstmals nicht bei einem Rennen seines Sohnes im Betreuerteam, konnte ihm im Ziel aber bereits wieder zum Sieg gratulieren.

Brandl „total happy“ nach „brutal hartem Rennen” Foto: Team Brandl
LBN-WOHIN
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