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Wider das Schwinden des Dunkels der Nacht

An einem der dunkelsten Orte Österreichs, im Nationalpark Gesäuse, trafen sich kürzlich engagierte Naturschützer aus verschiedenen Bundesländern zur Gründung des nationalen Chapters der „Paten der Nacht“.

Die Milchstraße über dem Gesäuse. Die Milchstraße über dem Gesäuse. Foto: Michael Kleinburger

Die Milchstraße über dem Gesäuse. (Foto: Klaus Reitbauer)Die Milchstraße über dem Gesäuse. (Foto: Klaus Reitbauer)Die gemeinnützige Organisation hat sich die Eindämmung der Lichtverschmutzung und den Erhalt der natürlich dunklen Nacht zum Ziel gesetzt. Getragen wird sie von Ehrenamtlichen, die notwendige Fachkompetenz wird über ein breit gefächertes Expertennetzwerk generiert. Gegründet wurden die „Paten der Nacht“ vor drei Jahren in Deutschland, in Admont wurde nun auch ein Österreichableger ins Leben gerufen.

Zu viel, zu hell, zu lange, zu blau

Die Ressource Licht sei in den letzten Jahren so billig geworden, dass sie geradezu verschwenderisch eingesetzt werde, so die „Paten“. Zu viele Lichtquellen würden mit zu hoher Lichtstärke oft die ganze Nacht lang durch in den Himmel abstrahlen. Mit negativen Auswirkungen – nicht nur auf die Tierwelt, sondern auch auf uns Menschen, weil die meist weißen Lichtquellen mit hohem Blauanteil im Farbspektrum das Schlafhormon Melatonin unterdrücken. Außerdem sei gerade in Zeiten wie diesen der immense Verbrauch von Gebäudebeleuchtungen
u. Ä. anzuprangern.

 

LBN-WOHIN
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