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Gelebte Inklusion bei Kuchen und Cappuccino

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Liezen ist um ein gastronomisches Angebot reicher. Seit mittlerweile einigen Wochen betreibt die Lebenshilfe Ennstal mit ihren Kunden – Menschen mit Förderbedarf – in der Bezirkshauptstadt das Bistro „Sowiedu“.

Die Kunden der Lebenshilfe Ennstal, die im Bistro arbeiten, sind in sämtliche Bereiche – vom Service bis hin zur Mehlspeisenproduktion – miteingebunden. Die Kunden der Lebenshilfe Ennstal, die im Bistro arbeiten, sind in sämtliche Bereiche – vom Service bis hin zur Mehlspeisenproduktion – miteingebunden. Foto: Karl

Aus der ehemaligen Steffl-Bäck-Filiale in der Bahnhofstraße wurde das „Sowiedu“.Aus der ehemaligen Steffl-Bäck-Filiale in der Bahnhofstraße wurde das „Sowiedu“. (Foto: Ettlmayr) Die Idee für ein weiteres Gastronomieprojekt neben dem auf Catering spezialisierten „Benissimo“ habe es schon länger gegeben und als dann Ende 2021 die ehemalige Steffl-Bäck-Filiale in der Bahnhofstraße zu pachten war, habe man die Gelegenheit beim Schopf gepackt, berichtet Lebenshilfe-Ennstal-Geschäftsführerin Gertrude Rieger von der Genese des „Sowiedu“, das sich nach umfangreichen Umbauarbeiten als modernes Bistro präsentiert. „Zentrales Element ist unsere Schauküche, damit die Gäste sehen können, wie unsere Kunden arbeiten.“

Seit Anfang Jänner im Regelbetrieb

Bereits im Dezember ging das Bistro in einen Probebetrieb, seit 2. Jänner hat es regulär geöffnet, und zwar montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Und weil man bereits jetzt festhalten könne, dass das Projekt erfreulicherweise sehr gut angenommen werde, werden die Öffnungszeiten ab 1. Februar auf 8 bis 18 Uhr ausgeweitet, berichtet Rieger.

Von Frühstück bis zu Tonkugeln

Das Angebot reicht von Frühstück mit Semmel, Kornspitz und Co von der Liezener Bäckerei Steindl und Honig von heimischen Imkern über hausgemachte Mehlspeisen bis hin zu Suppen. Zum Trinken gibt es neben Kaffee und Tee oder Bier und Wein beispielsweise auch verschiedenste Fruchtsäfte und Cider vom Genussmosthof Veitl-
bauer aus St. Gallen. Ins Bistro integriert ist auch ein Shop, in dem Produkte aus den vier Lebenshilfe-Standorten im Bezirk verkauft werden, etwa dekorative Tonkugeln.

Inklusive Arbeitsplätze schaffen

Die Intention hinter dem Projekt? „Wir können unseren Kunden so ein neues, abwechslungsreiches Arbeitsfeld im Gastronomiebereich, verknüpft mit gelebter Inklusion, anbieten“, erläutert Rieger. Bei unserem Besuch im Jänner waren es vier Menschen mit Förderbedarf, denen so die Ausübung einer interessanten beruflichen Tätigkeit ermöglicht wurde.

LBN-WOHIN
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