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„Im Grunde bauen wir einen neuen Ortskern“

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Wer in jüngster Zeit auf der B 115 durch Hieflau gefahren ist, dem ist vermutlich die Baustelle direkt unterhalb der Pfarrkirche ins Auge gefallen. Hier entsteht ein neuer Spar-Markt.

„Im Grunde bauen wir einen neuen Ortskern“ Foto: Karl

(Bild: BM Martin Schmid)(Bild: BM Martin Schmid)Hinter dem Projekt steht mit Armin Tallafuß ein Einheimischer bzw. die von ihm eigens gegründete TGP Bauerrichtungs- und Betreibungs-GmbH. „Das T steht für Tallafuß, das G für Gasser, so heißen meine Söhne, und das P für Prentner, das ist der Name meiner Lebensgefährtin“, erklärt der Hieflauer. Den Supermarkt mit Café, Trafik und Postpartner wird der örtliche Kaufmann Armin Wagenfuß betreiben, mit dem Styling Salon Claudia sich außerdem ein weiteres Hieflauer Unternehmen einmieten.

„Wir bauen in einem Design, das zum Nationalpark passt, mit Steinmauern und Lärchenholz“, so Tallafuß. Rund 2,5 Millionen Euro werden insgesamt investiert, die Fertigstellung ist für Mai bis Juli nächsten Jahres geplant. Umgesetzt werde der Bau mit lokalen Firmen, dem Göstlinger Bauunternehmen Gusel, dem Großreiflinger Installationsbetrieb Sulzbacher und nicht zuletzt seiner eigenen Erdbewegungsfirma. Die Planung stammt vom Lassinger Baumeister Martin Schmid.

Tallafuß hat aber nicht nur das Grundstück direkt unterhalb der Kirche gekauft, sondern auch jenes direkt gegenüber. „Hier wird die Firma Baumgartner eine Autowaschanlage errichten“, erzählt er. Mit Spar und Friseur auf der einen und Autowaschanlage auf der anderen Straßenseite schaffe man einen Treffpunkt für die Bevölkerung. „Im Grunde bauen wir hier einen neuen Ortskern!“

„Es muss was passieren“

Zwei Gründe hätten ihn zum Handeln bewogen, so Tallafuß. Seine Hauptmotivation: „Es muss was passieren im Ort!“ Der zweite Grund: seine drei Söhne. „Die Finanzierung ist auf 20 Jahre angelegt, ich habe da nicht mehr allzu viel davon“, so der 49-Jährige, „aber meine Söhne dann schon.“

Spar anfangs zögerlich

Bei Spar sei man angesichts der nur rund 550 Einwohner vom Projekt anfangs nicht überzeugt gewesen, die Verantwortlichen hätten sich dann aber vor Ort selbst ein Bild gemacht und ihre Meinung aufgrund des starken Transitverkehrs geändert. „Die B 115 ist sicher die zweitmeistbefahrene Straße im Bezirk“, meint Tallafuß.

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